BLEXERSANDE - Die Frühlingssonne, die am Mittwoch die Temperatur bis knapp unter die 20-Grad-Marke beförderte, hat die Vorfreude der Jugendfarmer auf die bevorstehende Saison zusätzlich gesteigert. Höchste Zeit, die Kinder- und Jugendfarm wieder mit Leben zu füllen. Am Freitag, 15. April, wollen Farmleiterin Martina Berends und ihre Mitarbeiter dem Winter die kalte Schulter zeigen und in die Saison starten. Und das bedeutet: die Öffnungszeiten werden erweitert, und es gibt an jedem Wochentag ein festes Programmangebot für die Kinder.
War die Farm in den Wintermonaten von 15 bis 17 Uhr geöffnet, so steht sie ab dem 15. April von 15 bis 18 Uhr für alle Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren offen. Immer montags haben sie die Möglichkeit, sich mit Holzarbeiten zu beschäftigen. Dieses Angebot leiten Heiko Bahlmann und Torsten Müller. Gemeinsam mit den Kindern zimmern sie kleine Hütten, Bumerangs, Nistkästen und mehr.
Dienstags lädt Meral Flügger die Kinder zum Basteln ein. Mittwochs ist der große Tag für alle, die gerne reiten. Unter der Leitung von Annika Stindt können die Kinder auf dem Pony Bella ihre Runden drehen. Außerdem kommt an jedem zweiten Dienstag Heiko Bahlmann auf die Farm, um mit den Kindern Zirkuskunststücke einzuüben.
Das Gartenprojekt unter der Leitung von Brigitte Beck läuft immer donnerstags. Und freitags stehen wechselnde Angebote auf dem Programm, zum Beispiel der Besuch eines Jägers, Wasserrutschen und verschiedene Spiele.
Wie Martina Berends mitteilt, kommen in den Wintermonaten etwa sechs bis zehn Kinder auf die Farm. Ab April werden es deutlich mehr – bis zu 25 am Tag. Zum Kern der regelmäßigen Farmbesucher zählt Martina Berends etwa 35 Kinder.
Wichtig ist der Farmleiterin der Hinweis, dass alle Angebote kostenlos sind. Um die Arbeit mit den Kindern aufrecht erhalten können, sei die Farm neben dem städtischen Zuschuss, der etwa die Hälfte der Kosten abdeckt, stets auf Spenden angewiesen.
Nach den Worten der Farmleiterin besuchen viele Kinder die Farm, die sich in einem Sportverein nicht wohl fühlen. „Der Leistungsgedanke spielt bei uns keine Rolle“, sagt die Farmleiterin. Gerade das würden die Kinder schätzen. Hinzu komme, dass sie sich hier frei bewegen und auch einmal Krach machen können. Und das sei nicht in jeder Nachbarschaft möglich.
