BOCKHORN - Die Belohnung folgte direkt im Anschluss an die Mühen. Zum Ende des Schrauber-Lehrgangs durften die 14 Jugendlichen am Freitag mit großem Geknatter über den Parkplatz fahren. Zuvor hatten sie in zwei Wochen viel über den Aufbau von Mofa-Motoren gelernt.
Großes Interesse
Die Bürgerstiftung Varel-Friesische Wehde mit Egon Damrau an der Spitze hatte sie wieder eingeladen, Wilm Logemann stellte erneut seine Werkstatt zur Verfügung, und Kfz-Meister Dieter Schweer nahm 13 Jungen und ein Mädchen aus der Friesischen Wehde und aus Jever unter seine Fittiche.
„Das Interesse war wieder sehr groß, wir mussten sogar einige Absagen aussprechen“, berichtete Damrau. Sehr wichtig sei die Beteiligung der Polizei gewesen. Andreas Schöneich, Präventionsbeauftragter der Polizei Varel, habe den Jugendlichen eindringlich erklärt, welche Folgen das Frisieren von Mofas nach sich ziehen kann. Damrau: „Die Jugendlichen können nach Unfällen auch später, wenn sie älter sind, noch regresspflichtig sein und müssen dann für die Sünden in der Jugend büßen.“ Dieter Schweer bestätigte: „Ich glaube, das ist bei den Jugendlichen angekommen.“
Zusammenhalt gut
Schweer fügte hinzu, dass in dieser Ferien-Werkstatt der Zusammenhalt in der Gruppe besonders gut gewesen sei: „Die haben sich gegenseitig geholfen. Sehr gut war auch, dass Niko Busch wieder dabei war. Er hat mir geholfen, er hat einen guten Draht zu den Jugendlichen.“
Egon Damrau berichtete, dass in der Gruppe sowohl Förder- wie Realschüler gewesen sind: „Die haben sich alle gut verstanden, sie hatten gemeinsam Spaß am Schrauben. Das Gruppenerlebnis hat hervorragend funktioniert.“
Fortsetzung
Die Schrauber-Werkstatt der Bürgerstiftung wird fortgesetzt, in den Osterferien 2011 geht es weiter. Wilm Logemann hat bereits seine Zustimmung gegeben und das Interesse wird erfahrungsgemäß wieder groß sein.
