BöSEL - In der vergangenen Woche konnte die Jugendfeuerwehr Bösel ihren erwachsenen Kollegen der Flughafenfeuerwehr beim Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ in Wittmund über die Schulter schauen. Jetzt öffnete die Polizei in Rastede für die jungen Gäste bereitwillig ihre Pforten.
Die 18 Angehörigen der Böseler Jugendfeuerwehr hatten die unlängst bei der Flughafenfeuerwehr im ostfriesischen Wittmund gewonnenen Eindrücke noch nicht einmal verdaut (dieNWZ
berichtete), als für sie mit einem Besuch der Polizeihubschrauberteilstaffel in Rastede schon das nächste Abenteuer auf dem Programm stand.„Bevor unser Bus die Autobahn verließ, um auf das Polizeiareal zu fahren, prüften unsere zehn- bis zwölfjährigen Kameraden zunächst einmal ehrfürchtig, ob sie auch korrekt angeschnallt sind“, kann sich Jugendbetreuer Henning Wielenberg das Lachen nicht verkneifen. Auch Bösels stellvertretender Gemeindebrandmeister Jürgen Schwalm und Betreuer Kamil Student, die ihren Feuerwehrnachwuchs ebenfalls begleiteten, mussten hierbei schmunzeln.
Theorie auf dem Tower
Die Polizeipiloten Polizeihauptkommissar Klaus Seidler und sein Kollege Oberkommissar Alexander „Max“ Pfirrmann empfingen ihre jungen Gäste und erklärten ihnen auf dem Tower zunächst anschaulich die Aufgaben der an der Autobahn 29 auf dem Areal der Autobahnpolizei gelegenen Staffel.
Wärmebildkamera an Bord
So richtig interessant wurde es für die Kinder, als es aus dem Gebäude hinaus auf den kleinen Landeplatz zum Hubschrauber ging. Geduldig gingen die beiden Polizisten auch hier auf die unterschiedlichsten Fragen der Florianjünger ein. Vor allen Dingen die Wärmebildkamera zur Suche nach vermissten Personen, in die auch häufig Feuerwehren eingebunden sind, weckte das Interesse der Böseler.
Arrangiert hatte den Ausflug der Auricher Reservistenverband (VdRBw), der die Kinder schon nach Wittmund eingeladen hatte.
