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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Traktor brennt auf B212 aus – Fahrer verletzt

15.06.2018

Bookholzberg Auf der Bundesstraße 212 bei Bookholzberg fing am Donnerstag gegen 10 Uhr ein Trecker während der Fahrt Feuer. Grund wahr laut Polizei wahrscheinlich ein technischer Defekt. Der 72-jährige Fahrer, der in Richtung Wesermarsch unterwegs war, konnte gerade noch rechtzeitig die Maschine stoppen, aussteigen und sein Gespann, bestehend aus zwei Anhängern, abkoppeln. Dabei zog sich der Mann laut Feuerwehr Verbrennungen zweiten Grades an den Händen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die B 212 wurde im Zuge der Löscharbeiten in beide Richtungen voll gesperrt. Rund 40 Feuerwehrleute aus Bookholzberg und Hekeln (Gemeinde Berne, Landkreis Wesermarsch) waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzkräfte gingen zunächst mit Löschschaum und unter Atemschutz vor, um den Traktor zu löschen.

Keine Rettungsgasse gebildet

So bildet Man eine Rettungsgasse

Wer fährt wohin? Als Eselsbrücke muss man nur die eigene rechte Hand anschauen: Die Gasse wird immer zwischen Daumen und Zeigefinger gebildet. Das bedeutet auf der Straße: Die Gasse wird immer zwischen der äußersten linken und den übrigen rechten Fahrspuren gebildet.

Wann wird die Gasse gebildet? Immer dann, wenn der Verkehr stockt und sich Stau bildet. Die Gasse wird nicht erst dann gebildet, wenn sich Rettungsfahrzeuge nähern, da dies zu Verzögerungen führt.

Muss die Rettungsgasse auf jeder Straße gebildet werden? Fast: Die Rettungsgasse gilt explizit für Autobahnen und „Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen“. So steht es im am 14. Dezember 2016 in Kraft getreten Paragraf 11, Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung.

Ein Verstoß kostet doch nur 20 Euro, oder? Falsch, das war einmal. Jetzt ist es so, dass bei fehlender Rettungsgasse die Verkehrsteilnehmer mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro rechnen müssen, hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg. Kommt es durch zu größeren Behinderungen, Gefährdungen oder ähnlichem, wird es noch teurer und es kann sogar ein Fahrverbot verhängt werden.

Bis es soweit war, dauerte es allerdings länger als nötig. „Wir hatten massive Probleme, zur Einsatzstelle zu gelangen“, so Gemeindefeuerwehrsprecher Benjamin Mahlstedt gegenüber der NWZ. Der Grund: Vor allem Lastkraftwagen, aber auch weitere Verkehrsteilnehmer blockierten sowohl die Bundesstraße als auch teilweise die parallel laufende Harmenhauser Straße. Von einer Rettungsgasse sei man weit entfernt gewesen, so Mahlstedt. Zudem hätten gerade Autofahrer, die auf der Harmenhauser Straße versuchten, die Einsatzstelle zu umfahren, mit Unverständnis reagiert und den Anweisungen der Einsatzkräfte nicht Folge geleistet.

Durch die brennende Zugmaschine kam es auf dem Seitenstreifen zu einem Flächenbrand, der von der Feuerwehr aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.

40-Tonner fährt sich fest

Aber auch auf der Nebenstrecke gab es Probleme: Da laut Polizei keine Umleitung eingerichtet werden konnte, landeten vor allem Lkw-Fahrer mit ihren schweren Fahrzeugen auf der Straße „Am Zollbaum“. Die zunächst befestigte Straße mündet in Richtung Wesermarsch in einen unbefestigten Feldweg. Hier fuhr sich ein 40-Tonner fest.

Die Reinigungsarbeiten dauerten mehrere Stunden, gegen 11.15 Uhr begann die Polizei damit, den Verkehr halbseitig an der Einsatzstelle vorbei zu führen.

Wie Autofahrer sich bei Verkehrsstörungen und Staus verhalten sollten, haben unsere TV-Kollegen in einem Video festgehalten.

Claus Arne Hock
Volontär, Agentur Schelling
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2743

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