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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Kind missbraucht – Bremer soll zu grauenvollen Taten angestiftet haben

18.05.2018

Brake /Bremen /Oldenburg In einem Fall schwersten Kindesmissbrauchs hatte das Bundeskriminalamt im vorigen Jahr mit dem Foto des vierjährigen Opfers nach dem Täter gefahndet – mit Erfolg. Der Täter (24) ist der Stiefvater des Mädchens aus Brake. Den Ermittlungen zufolge handelte er nicht allein. Er soll zu den grausigen Taten angestiftet worden sein und zwar von einem Mann aus Bremen.

Lesen Sie auch: Kind missbraucht: Warum der Täter „nur“ für viereinhalb Jahre in Haft muss

Während der Stiefvater zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden ist, muss sich seit Donnerstag der mutmaßliche Anstifter (40) aus Bremen wegen der Taten vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Er habe den Braker im Internet kennengelernt, sagte der Angeklagte. Die Männer gestanden sich dann ihre pädophilen Neigungen, wobei der Bremer im Internet auch nach männlichen Sexpartnern, Prostituierten und Transsexuellen Ausschau hielt.

Als klar war, dass der Braker eine vierjährige Stieftochter hat, hatten die beiden Männer grausige Fantasien entwickelt, wie man das kleine Mädchen missbrauchen könne. Der Chatverkehr, der allen Anwesenden im Sitzungssaal alles abverlangte, wurde gestern verlesen. Der Bremer gab konkrete Anweisungen, und der Braker soll diese laut Anklage brutal umgesetzt haben.

Der Braker hatte Fotos und Videos von den schweren sexuellen Übergriffen angefertigt und einiges davon dem Bremer zur Verfügung gestellt. Der verurteilte Braker gestand, seine Stieftochter schwerst sexuell missbraucht zu haben, aber nicht mehr zu der Zeit, als er mit dem Bremer gechattet habe. Würde sich das bewahrheiten, könnte der Bremer maximal wegen versuchter Anstiftung zum schweren Kindesmissbrauch schuldig gesprochen werden.

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Landgericht Oldenburg | BKA

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