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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Brandmelder verrät Drogenanbau

18.07.2019

Bremerhaven Es war Ende vergangener Woche, als die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Bremerhavener Stadtteil Geestemünde nachts aus dem Schlaf gerissen wurde. Deutlich vernahmen sie aus einer Wohnung die Signale eines Brandmelders. Weil das durchdringende Piepen des Gerätes gar nicht wieder aufhörte, befürchteten die Anwohner einen Brand und riefen Polizei und Feuerwehr.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde an der Haustür der betreffenden Wohnung geklingelt. Weil niemand öffnete, brach man kurzerhand den Zugang auf. Ein Feuer fanden die Helfer nicht. Statt dessen interessierten sich die Polizisten aber für mehr als 100 Marihuana-Pflanzen, die prächtig gediehen waren.

Beim näheren Hinsehen stellte die Polizei fest, dass die Pflanzen mit einer technisch ausgereiften, recht wertvollen Licht- und Belüftungsanlage aufgezogen wurden. Die Mietwohnung in dem Mehrfamilienhaus war nicht bewohnt. Offenbar nutzten die „Drogen-Bauern“ die Räumlichkeiten ausschließlich für den illegalen Anbau der Pflanzen. Anderen Mietern war das anscheinend nicht aufgefallen.

Die Polizei fahndete nach den „Betreibern“ der Drogenplantage – und hatten schnellen Erfolg: Zwei 30 und 35 Jahre alte Männer sollen für die Pflanzenzucht in dem Haus an der Geestemünder Buchtstraße verantwortlich sein. Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Angaben der Polizei vorläufig festgenommen. „Gegen sie haben wir ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel eingeleitet“, erklärte am Mittwoch der Sprecher der Ortspolizeibehörde Bremerhaven, Uwe Mikloweit.

Einen finanziellen Gewinn durch den Verkauf des Rauschgiftes müssen die Männer zudem abschreiben, denn die Polizei stellte die Marihuana-Pflanzen sicher. Sie werden vernichtet.

Verspätet in die Öffentlichkeit trat die Polizei mit diesem ungewöhnlichen Fall wegen der laufenden Ermittlungen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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