• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Abstimmungsergebnisse müssen überprüft werden
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 3 Minuten.

Zu Großer Verwaltungsausschuss In Delmenhorst
Abstimmungsergebnisse müssen überprüft werden

NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

„Rettung in allerletzter Sekunde“

16.07.2018

Butjadingen Ein Vater und seine beiden Söhne sind mitten in der Nacht vor dem Ertrinken aus der Nordsee gerettet worden. Sie seien Wattwandern gewesen und vermutlich von der Flut überrascht worden, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei. „Die Rettung war in allerletzter Sekunde“, berichten die Seenotretter der Station Fedderwardersiel.

Um kurz vor 23 Uhr habe ein junger Mann am Freitag in der Nähe der Nordsee-Lagune Butjadingen (Kreis Wesermarsch) Hilferufe aus dem Watt gehört und die Polizei alarmiert, teilt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. Bereits um 23.05 liefen Vormann Hartmut Dierks, Uwe Kähler und Malte Linneweber von den Seenotrettern mit dem Rettungsboot „Hermann Onken“ aus. Die Besatzung des Hubschraubers Christoph 26 hatte den Vater mit seinen Söhnen bereits im Watt entdeckt. Weil die Sandbank aber schon von der Flut überspült war, habe der Hubschrauber nicht landen können, er fixierte Vater und Söhne jedoch mit dem Scheinwerfer.

Der 39-jährige Mann aus Bad Gandersheim hatte seinen neunjährigen Sohn auf den Arm genommen. Seinen 15-jährigen Sohn hielt er am Arm fest, damit dieser nicht von der Strömung weggerissen wurde. Dem Vater reichte das Wasser zu diesem Zeitpunkt bereits bis zum Hals.

„Die Kinder hatten richtig Panik“, erinnert sich Hartmut Dierks. Ihre Schreie hatten er und seine Crew trotz der laufenden Maschine des Rettungsbootes gehört. Die Rettungskräfte zogen zuerst die Kinder ins Boot, dann halfen sie dem Vater, der offenbar unter Schock stand, erzählt der Vormann. Wären die Seenotretter nur ein paar Minuten später angekommen, wären die drei vermutlich ertrunken, ist sich Hartmut Dierks sicher. „Im Flutstrom hätte der Mann sich und seine Kinder keine fünf Minuten länger halten können“, ergänzt die DGzRS-Sprecherin.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2202
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.