CAROLINENSIEL/EGGELINGEN - 18 Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Wittmund waren am Freitagabend auf den Straßen der Stadt und darüber hinaus im Wangerland unterwegs: Sie nahmen an einer Funk- und Fahrübung teil, die von Carolinensiel aus koordiniert wurde. Die Ortsfeuerwehr Eggelingen hatte die Übung organisiert.

Am Feuerwehrhaus in Eggelingen wurde der Einsatzleitwagen des Landkreises Wittmund aufgebaut. Dieses Fahrzeug ist vorwiegend für Großschadensereignisse vorgesehen. Innerhalb kürzester Zeit ist man in der Lage, eine mobile Einsatzleitzentrale aufzubauen mit Funkeinrichtung, Computer, Telefon, Fax, Besprechungsraum, Kartenmaterial, Einsatzplänen usw. „Eigentlich bleibt einem Einsatzleiter kaum ein Wunsch offen, der nicht erledigt werden kann“, sagt Wittmunds Feuerwehr-Sprecher Rainer Nagel.

Anhand von Koordinaten wurden die Feuerwehrkameraden auf den Fahrzeugen aus Wittmund, Ardorf, Berdum, Burhafe, Carolinensiel, Eggelingen und Leerhafe quer durchs Wittmunder und angrenzende Gebiet geleitet. Die bei der Feuerwehr gebräuchlichen Karten sind benannt nach der Universalen Transversalen Mercator-Projektion, die von dem deutschen Kartographen Mercator entwickelt wurde.

Mit Hilfe eines Planzeigers kann man im UTM einen Punkt auf 100 Meter genau bestimmen. Am Koordinatenpunkt mussten Aufgaben bearbeitet werden, sei es Objekte zu finden oder Löschwasserentnahmestellen wie Hydranten, offene Gewässer oder Löschwasserbrunnen aufzusuchen. Alles wurde gemeinsam geübt, wichtige Punkte waren die Funkdisziplin und richtige Aussprache des Funkalphabets.

Der stv. Stadtbrandmeister Arno Hildebrand dankte der Ortsfeuerwehr Eggelingen für die Organisation und allen Kameraden für das positive Ergebnis der Funk- und Fahrübung. Während der Übung fand eine Stadtkommandositzung im Feuerwehrhaus Eggelingen statt.