CLOPPENBURG - Die Jugendfeuerwehr Cloppenburg feiert am kommenden Sonntag, 20. September, ab 11 Uhr ihr 40-jähriges Bestehen. Mit einem umfangreichen Programm will die Nachwuchsorganisation den Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit geben.
Einer der Höhepunkte ist der Geschwindigkeitswettbewerb zwischen der aktuellen Jugendfeuerwehr und ehemaligen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Aufgabe wird es sein, eine brennende Holzhütte der Nachwuchsfeuerwehr zu löschen. Zudem sollen einige Aufgaben vorgestellt werden, die während des Bundeswettkampfes absolviert werden müssen. Auch die aktive Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg zeigt ihr Können. Bei einem simulierten Autounfall demonstriert sie, wie Verletzte gerettet werden. Weiterhin wird gezeigt, wie man sich aus großer Höhe abseilt.
Anschließend können Besucher auch selber Hand anlegen und mit einer Rettungsschere und einem Rettungsspreizer ein altes Fahrzeug zerlegen. Gezeigt werden zudem Fahrzeuge der Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg, der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und der Johanniter. Vorgeführt wird auch der Gerätewagen Gefahrgut aus Emstek. Die Rundfahrt mit einem Feuerwehrauto ist natürlich auch möglich.
Viel geboten wird auch für Kinder: Neben einer Hüpfburg und einem Nebelzelt besteht die Möglichkeit, ein Spielmobil zu benutzen oder sich schminken zu lassen. Für das leibliche Wohl sorgt eine große Kaffeetafel mit selbst gebackenem Kuchen. Musikalisch begleiten werden das Fest der Feuerwehrspielmannszug und die Feuerwehrkapelle. In der Zeit von 8 bis 19 Uhr ist die Straße Pingel-Anton voll gesperrt.
Jugendfeuerwehr 1969 gegründet
Die Jugendfeuerwehr
Cloppenburg wurde im Jahr 1969 von Helmut Südbeck, Siegfried Framme und Peter Thomsen gegründet. Damals wie heute wechseln viele Jugendliche in die aktive Feuerwehr. Somit ist für den Nachwuchs gesorgt.Heute hat die Jugendfeuerwehr Cloppenburg unter der Leitung von Ansgar Ostendorf-Witte und Thorsten Kern 20 Mitglieder, darunter ein Mädchen. Der Eintritt ist ab zehn Jahren möglich. Redlich freuen würde sich die aktive Wehr auch über ausländischen Nachwuchs. Dieser konnte bis jetzt nicht motiviert werden. Geboten werden eine Feuerwehrausbildung und Wettbewerbe auf Bezirks- und Bundesebene. Auch Zeltlager und viele andere Freizeitaktivitäten werden organisiert.
