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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Polizei warnt weiter vor glatten Straßen

18.12.2017

Cloppenburg Plötzliche Glätte sorgte auf der A1 bei Cloppenburg am frühen Sonntag für acht Unfälle in kürzester Zeit. Vier Menschen wurden dabei verletzt, die Autobahn war zeitweise gesperrt. Die Fahrbahn war gegen 4.30 Uhr innerhalb weniger Minuten plötzlich vereist.

Der Fahrer eines Sprinters krachte deshalb in das Heck eines Wagens vor ihm. Der Vordermann wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ein anderes Auto rutschte in einen Streifenwagen der Polizei. Dabei wurden die 35 Jahre alte Fahrerin und der Beifahrer des auffahrenden Pkw sowie eine Polizistin verletzt. Sie hatte im Streifenwagen gesessen, um einen anderen Glätteunfall aufzunehmen. Die Schäden betragen nach Polizeischätzungen rund 50.000 Euro.

„Das Tückische ist, dass man Eis im Gegensatz zu Schnee oder Regen auf der Fahrbahn nicht erkennt“, so ein Sprecher der Autobahnpolizei Ahlhorn. „Dazu kommt, dass Blitzeis nicht flächendeckend auftritt. Man hat kaum eine Chance, es vorherzusehen.“ Deshalb rät die Polizei aufgrund der Witterungsverhältnisse weiter dazu, besonders morgens Eisglätte auf den Straßen mit einzukalkulieren und entsprechend vorsichtig zu fahren, möglichst keine abrupten Fahrmanöver zu machen und viel Abstand zu halten.

Im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg hat Eisglätte am Wochenende insgesamt zu mehr als 60 Unfällen geführt. Mindestens zwölf Menschen wurden verletzt, eine Frau lebensgefährlich.


Die aktuelle Verkehrslage morgens auf   www.nwzonline.de 
Sharon Beatty
Redakteurin
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2051

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