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Schwerer Unfall – Wildeshauser Straße gesperrt
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Aktualisiert vor 1 Minute.

Lkw-Fahrer Verliert Kontrolle
Schwerer Unfall – Wildeshauser Straße gesperrt

NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Zum Spaß mit Blaulicht über die A 1

17.01.2019

Cloppenburg Mit Blaulicht und Martinshorn einmal andere Verkehrsteilnehmer von der Straße fegen. Diese absurde Vorstellung muss ein 27 Jahre alter Mann aus Hamburg gehabt haben, als er im Sommer vergangenen Jahres auf der A 1 bei Cloppenburg mit seiner aggressiven Fahrweise andere Autofahrer extrem gefährdete. Am Mittwoch verurteilte nun das Cloppenburger Amtsgericht den Raser aus Hamburg wegen Nötigung im Straßenverkehr zu einer Geldstrafe von 1050 Euro und zog für mehrere Monate seinen Führerschein ein.

Am Tattag war der Angeklagte mit einem Johanniter-Einsatzfahrzeug unterwegs gewesen. Er hatte mit dem Transporter Organspenden in das Ruhrgebiet transportiert. Auf der Rückfahrt nach Hamburg geschah dann das Unfassbare. Mit 180 km/h fuhr er extrem dicht auf vor ihm fahrende Fahrzeuge auf und drängte sie von der Spur. Und wenn die Autofahrer nicht schnell genug reagierten, schaltete der Angeklagte Blaulicht und Martinshorn ein.

Dabei war sein Einsatz längst erledigt gewesen. Die Rückfahrt nach Hamburg war eine Leerfahrt, auf der die Notzeichen (Blaulicht und Martinshorn) keineswegs hätten eingesetzt werden dürfen. Der Angeklagte hatte es dennoch getan, um privat schneller voranzukommen. Nur der Besonnenheit der bedrängten Autofahrer war es zu verdanken gewesen, dass es nicht zu schweren Unfällen kam.

Blaulicht und Martinshorn verschaffen Respekt. Die bedrängten Autofahrer mussten zunächst von einem wichtigen Einsatz des Johanniter-Einsatzfahrzeugs ausgehen. Doch als der Angeklagte die bedrängten Autofahrer überholte und ihnen den Mittelfinger zeigte, war der Respekt dahin. Die bedrängten und genötigten Autofahrer alarmierten die Polizei.

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