Cloppenburg - Der Orkan „Xavier“ hielt die Feuerwehren am Donnerstag auf Trab: Zu über 230 Einsätzen im Kreis Cloppenburg wurden sie gerufen, 35 Feuerwehrleute waren alleine in der Stadt Cloppenburg im Einsatz und sie waren von 13 bis etwa 22 Uhr ständig unterwegs, berichtet Einsatzleiter Ulrich Lade. Sämtliche Bäume stürzten um und Äste blockierten die Straßen. Auch am Tag danach zierten noch zahlreiche Äste oder Baumstämme die Grünstreifen der Gegend. Selbst am Freitagmorgen musste die Feuerwehr noch mal zu einem Sturmeinsatz ausrücken. Doch was geschieht mit dem Holz, das heruntergekommen ist?

Sollten durch den Sturm Äste auf einem Privatgrundstück liegen, sind die Anwohner für das Holz selbst verantwortlich. Liegen Baumstämme oder Äste auf städtischen Straßen oder Gemeindegrund, ist zunächst die Feuerwehr gefragt. „Wir sind nur dafür da, dass die Verkehrsstraßen frei bleiben“, so Lade. Auch für das Sicherstellen von Gefahrenstellen sind die Feuerwehrleute zuständig.

Anschließend muss sich der Bauhof der Stadt Cloppenburg um das Holz kümmern. „In den nächsten Tagen wird der Bauhof Äste zurückschneiden und dann abtransportieren“, sagt Friederike Bockhorst, Sprecherin der Stadt Cloppenburg. Sollten Bäume drohen umzufallen, werden diese außerdem gefällt und weggeschafft. Im nächsten Schritt wird das Holz durch den Bauhof verkauft. Dafür gibt es eine Bewerberliste für Interessenten – diese erhalten eine Info, sobald neues Holz zur Verfügung steht.

Anna-Lena Sachs
Anna-Lena Sachs Online-Redaktion (stv. Ltg.)