Cloppenburg - Sehr gut zufrieden mit dem Tag der offenen Tür war Robert Deters schon am Sonntagnachmittag. Der Leiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) freute sich, dass das Angebot so gut angenommen wurde, hinter die Fassade des – mit 1,8 Millionen Euro frisch sanierten und erweiterten – Gebäudes an den Hohen Tannen 13 in Cloppenburg zu blicken. Er schätzte die Besucheranzahl auf mehrere Tausend.

„Viele Besucher wussten gar nicht, was wir hier machen. Alle wissen, dass es die Feuerwehr gibt, aber wenige wissen, was passiert, wenn die Feuerwehr nach Hause fährt. Und wie sich die Wehren wieder einsatzbereit machen“, sagte Deters. Denn in der FTZ werden unter anderem die feuerwehrtechnischen Geräte, die Atemschutzausrüstung, die Feuerlöschschläuche und die Chemieschutzanzüge gepflegt, gewartet und überprüft.

Auf dem Gelände gab es viel zu entdecken. Rund 130 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis gaben Einblicke in ihre Arbeit. Kreisausbilder Michael Nipper betreute die Atemschutzübungsanlage, in der sonst die Feuerwehrkameraden alle zwölf Monate mit ihrer 25 Kilo schweren Schutzausrüstung ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen müssen. Die Besucher konnten einen Blick in einen Krankenwagen des DRK werfen, bekamen die sieben Arten der persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehrkameraden gezeigt, und lernten unter anderem die Einsatzfahrzeuge, Drohnen und Taucher kennen.

Mareike Fangmann
Mareike Fangmann Redaktion Münsterland