Cuxhaven - Mit Rauschgiftspürhunden haben das Hauptzollamt Bremen und die Polizeiinspektion Cuxhaven am Mittwoch und Donnerstag, 19. und 20. Juli, den Anreiseverkehr zum Deichbrand-Festival kontrolliert. Dabei wurden mehrere Kleinmengen an Drogen sichergestellt, zudem fanden die Beamten gefährliche Gegenstände wie verbotene Messer und sogar Munition. „Die Drogen waren augenscheinlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt“, teilt die Polizei mit. Hauptsächlich seien Marihuana und Amphetamine mitgeführt worden.

Auf Händen durch die Menge getragen: eine Frau beim „Crowdsurfing“ vor der „Fire Stage“ beim Deichbrand-Festival. An allen drei Festival-Tagen werden 60.000 Besucher auf dem Gelände am Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz erwartet.

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Arne Jürgens
Cuxhaven

„Die große Mehrheit der Festivalbesucher nimmt weder Drogen noch Waffen mit auf das Festivalgelände, das haben wir auch bei unseren Kontrollen feststellen können“, erläutert Astrid Böttcher, stellvertretende Leiterin des Hauptzollamts Bremen: „Dennoch finden wir in jedem Jahr bei unseren Anreisekontrollen bei einigen Festivalbesuchern Betäubungsmittel. Auch bei Kleinmengen wird sofort noch vor Ort ein Strafverfahren eingeleitet.“ Alle kontrollierten Personen konnten ihre Reise zum Festival fortsetzen.

Bisher wurde bei den Kontrollen erst ein Fahrzeugführer unter Betäubungsmitteleinfluss festgestellt. Insgesamt verliefen die Kontrollen laut Polizeiangaben sehr reibungslos. Alle Festivalbesucher hätten Verständnis gezeigt.

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Ohne passendes Schuhwerk kommt man hier kaum mehr durch: Das Deichbrand-Gelände hat sich durch die anhaltenden Regenfälle in eine Matschwiese verwandelt.

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Arne Jürgens
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Arne Erik Jürgens
Arne Erik Jürgens Thementeam Polizei/Justiz