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NWZonline.de Region

Jede Spur vom Tatort kommt unter die Lupe

14.11.2017

Delmenhorst Im Fall der in Delmenhorst getöteten Obdachlosen sind die Ermittlungsbehörden derzeit insbesondere damit beschäftigt, Tatortspuren auszuwerten. Einige Spuren würden molekulargenetisch untersucht, betonte der Sprecher der Oldenburger Staatsanwaltschaft, Torben Tölle, auf Nachfrage der NWZ.

Nach vielen Straftaten findet sich an Tatorten beziehungsweise Opfern oder Tätern molekulargenetisch auswertbares Spurenmaterial wie Blut, Speichel, Sperma aber auch Haare oder Hautpartikel. Diese Spuren enthalten Zellen, die mithilfe von DNA-Analysen der Person zugeordnet werden können, von der sie stammen. Von der Auswertung dieser Humanspuren erhoffen sich die Ermittler Erkenntnisse zur Aufklärung der grauenvollen Tat auf einem alten Rangierbahnhof am Stadtrand von Delmenhorst.

In der Nacht zu Samstag, 4. November, müssen sich hier brutalste Szenen abgespielt haben. Eine 51-jährige Obdachlose wurde von ihrem Peiniger so schwer misshandelt, dass sie an ihren Verletzungen starb.

Die Staatsanwaltschaft geht weiter davon aus, dass das Opfer mit seinem 29-jährigen Lebensgefährten im Problemviertel Wollepark wohnte – bis die Stadt den Block für unbewohnbar erklärte, räumen ließ und verrammelte.