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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Polizei: Delmenhorst: Nicht so kriminell, wie manche glauben

25.02.2012

DELMENHORST Um etwa zwei Prozent ging im Jahr 2011 die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land zurück. Insgesamt zählte die Polizei in der Stadt Delmenhorst und im Landkreisgebiet 14  252 Fälle. Die Aufklärungsquote lag bei 59,1 Prozent (2010: 59,2). „Damit liegen wir etwas unter dem Landes- und Direktionszuschnitt“, sagte PI-Leiter Kriminaldirektor Jörn Stilke bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2011 am Freitag in Delmenhorst. Morde hat es in 2011 nicht gegeben. Überraschend und auch für die Polizei nicht ohne weiteres erklärbar ist die rasante Zunahme des Schadensumfangs bei Delikten wie zum Beispiel Veruntreuung und Insolvenzverschleppung. Insbesondere letztere sorgte für eine Explosion der Schadenssumme auf über 20 Mio. Euro – doppelt soviel wie noch 2010.

Ebenfalls bemerkenswert ist der stetig wachsende Anteil der Mobbing-, Bedrohungs- und Nötigungshandlungen via Internet. „Das hat sicherlich etwas zu tun mit den Sozialen Netzwerken, die eben nicht nur zum freundlichen Austausch benutzt werden“, sagt Stilke. Internet- und Computerkriminalität haben heute im PI-Bezirk einen 5,7-prozentigen-Anteil an der Gesamtkriminalität, Täter sind vor allem Erwachsene.

Hochgerechnet auf 100 000 Einwohner ist die Zahl der Straftaten in Delmenhorst von 9774 in 2010 auf 9688 in 2011 gesunken. Diese so genannte Häufigkeitsziffer zeigt an, wie kriminalitätsbelastet ein Gebiet ist – und sie zeigt, dass Delmenhorst nicht so kriminell ist wie manche glauben. „Gegenüber vergleichbaren Städten wie Emden und Wilhelmshaven sehe ich uns gut positioniert“, sagte Dirk Uhmeier, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes. Oldenburg-Land liegt mit einer Häufigkeitsziffer von 5537 Delikten zwischen dem Landkreis Vechta (5120) und der Wesermarsch (6640).

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Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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