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Frau mit Hammerschlägen getötet: Delmenhorster muss in Haft

04.10.2019

Delmenhorst /Oldenburg Rechtskräftig geworden ist das Urteil gegen den 30-Jährigen aus Delmenhorst, der auf einem abgelegenen Güterbahnhof in Delmenhorst seine Lebensgefährtin mit über 80 Hammerschlägen getötet hatte. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil als unbegründet verworfen. Das bestätigte am Mittwoch Richter Torben Tölle, Pressesprecher des Oldenburger Landgerichtes.

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichtes unter Vorsitz von Richter Sebastian Bührmann hatte den Angeklagten im Januar dieses Jahres wegen Totschlags zu dreizehn Jahren Gefängnis verurteilt. Die Tat sei grauenvoll und von Rohheit und Brutalität geprägt gewesen, so Richter Bührmann in der damaligen Urteilsbegründung. Die Frau hat den Feststellungen zufolge einen verzweifelten Kampf um ihr Leben erleiden müssen. Um ihren Kopf zu schützen, hatte sie ihre Arme den Schlägen entgegen gestreckt – vergebens.

Der erste Schlag mit der Spitze des Hammers hatte nach Überzeugung des Gerichtes den Kopf der wehrlosen Frau getroffen. Als Motiv für die Tat nahm die Kammer Eifersucht an. Das Paar lebte in der Obdachlosenszene in Delmenhorst. Die Getötete hauste in einer Garage auf einem verwahrlosten Rangierbahnhof in Delmenhorst. Dort geschah die Tat und nach Überzeugung des Gerichtes war der Angeklagte auch der Täter. Das aber sah der Angeklagte allerdings völlig anders. Er wollte unschuldig sein.

Der Angeklagte hatte zwar die Leiche gefunden und das auch der Polizei gemeldet, getötet aber habe er seine Lebensgefährtin nicht, hatte er beteuert. Nur: Gegenüber einem anderen Obdachlosen soll er die Tat gestanden und dabei Täterwissen offenbart haben. Am Ende der intensiven Beweisaufnahme war die Kammer dann von der Schuld des Angeklagten überzeugt. Der Bundesgerichtshof hat nun die Feststellungen und Überzeugungen der Kammer in vollem Umfang geteilt. Deswegen wurde die Revision des Angeklagten auch verworfen.

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