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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

DLRG fordert mehr Sicherheit an Badeseen

21.07.2016

Bad Nenndorf Angesichts tödlicher Badeunfälle in den vergangenen Tagen hat die Deutsche Lebens Rettungs Gesellschaft (DLRG) von den Kommunen eine bessere Sicherung von Badeseen verlangt.

„Die Sicherheit muss im Vordergrund stehen und die Kommunen können nicht einfach den Hausmeister schicken und ein ,Baden verboten’-Schild aufstellen“, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese in Bad Nenndorf.

Während die Nord- und Ostseeküste von Borkum bis Usedom während der Badesaison täglich von DLRG-Rettungsschwimmern überwacht werden, sei dies bei Binnengewässern nur selten der Fall, kritisierte die DLRG. Dort aber verunglückten im vergangenen Jahr rund 80 Prozent der bundesweit 488 Ertrunkenen.

Am Dienstag ertrank ein 15-Jähriger in einem Badesee in Offenbach. Auch an einem Baggersee in Cuxhaven suchten Helfer nach einem möglicherweise Verunglückten, nachdem am Ufer zurückgelassene Kleidung entdeckt worden war. Gefahrenanalysen könnten den Kommunen bei der Einschätzung der Situation helfen, sagte DLRG-Sprecher Wiese. Wenn eine Kommune mit der DLRG einen Vertrag schließe, könnten Ehrenamtliche die Überwachung leisten und die Stadt sorge für die Ausrüstung.

„Wir können nicht für jeden Kiesteich eine Badeaufsicht bereitstellen“, sagte hingegen der Sprecher des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek. Dazu fehle schlicht das Geld. Die Menschen sollten die Freibäder nutzen, in deren Unterhalt die Kommunen viel Geld steckten.

Ein Kompromiss gelang Kommune und DLRG in Langenhagen bei Hannover: Am Silbersee gebe es bei gutem Wetter unter der Woche ab 17 Uhr eine Badeaufsicht, sagte der örtliche DLRG-Vorsitzende Torsten Simmler. Am Wochenende seien die Rettungskräfte von 10 bis 18 Uhr vor Ort.

Vor einem kalten Bad in Baggerseen, die noch von der Kies- und Sandindustrie genutzt werden, warnte der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (Miro). Dies sei hochgefährlich, da die Böschungen der Seen nicht verdichtet und abgeflacht seien.

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