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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Baby fast totgeschüttelt – Vater verurteilt

21.02.2019

Dötlingen /Oldenburg Es gibt Fälle, die sind mit dem Strafrecht kaum zu fassen. So im Fall des Vaters (26) aus Dötlingen, der seinen vier Wochen alten Sohn halbtot geschüttelt hat. Das Oldenburger Landgericht ließ ihn am Mittwoch mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe und einem Schmerzensgeld in Höhe von 400.000 Euro „davonkommen“. Staatsanwalt Thorsten Stein dagegen wollte ein Signal setzen und hatte für den Angeklagten vier Jahre Gefängnis gefordert.

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Das Kind ist in Siechtum verfallen, dauerhaft gelähmt und auf einem Auge blind, dauerhaft körperlich und geistig behindert. Zehn Sekunden Schütteln haben zwei Menschenleben zerstört. Der Angeklagte aus gut bürgerlichen Verhältnissen ist nun ein gebrochener Mann und muss ein Leben lang mit der Schuld leben, sein Sohn wird nach einem Gutachten die Welt und sein Leben nie wahrnehmen können.

Der „an sich liebevolle Vater“ war den Feststellungen zufolge überfordert gewesen. Schuldig gesprochen wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerer Körperverletzung. Letztere ist erfüllt, wenn Siechtum, Lähmung oder dauerhafte neurologische Schäden Folgen der bösen Tat sind. Im vorliegenden Fall kam alles zusammen.

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