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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Großeinsatz: Drei Häuser in Delmenhorst brennen

27.04.2014

Delmenhorst Eine aus drei Mehrfamilienhäusern bestehende GSG-Wohnanlage mit 18 Wohneinheiten an der Düsternortstraße ist am Sonnabendvormittag nach einem Dachstuhlbrand unbewohnbar geworden. Die rund 20 Bewohner konnten sich entweder selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen oder wurden von der Feuerwehr aus ihren Wohnungen geholt. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Ob technischer Defekt oder Fahrlässigkeit: Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Die Polizei hat den Wohnblock beschlagnahmt und wird am Montag mit den Ermittlungen beginnen. Die Bewohner dürfen die Häuser nicht mehr betreten. Damit kein Bewohner in die einsturzgefährdeten Häuser zurückkehrt, hat ein GSG-Mitarbeiter die drei Haustürschlösser ausgewechselt.

Die Wohnungen im Dachgeschoss sind teilweise ausgebrannt. Im ersten Obergeschoss und im Parterre sind die Wohnungen durch Wasserschäden in Mitleidenschaft gezogen worden.

„Es roch nach Rauch. Als ich aus dem Fenster sah, wurde mir klar, was los war. Ich nahm mein Portemonnaie, meinen Schlüssel, mein Handy und bin raus.“ Friedrich B. wurde durch Klopfen an seiner Tür aus dem Schlaf gerissen. Der 36-Jährige, der von der Nachtschicht kam, wäre beinahe wieder eingeschlafen, stand aber dann doch auf. Zu seinem Glück. Die nächste Zeit kann er bei seinen Eltern unterkommen, die einige Straßen weiter wohnen, erzählt er.

Nicht jeder hat so viel Glück. Drei Bewohner werden die nächsten Tage in einem Hotel leben müssen, berichtet Petra Musielak vom Delmenhorster Ordnungsamt. „Alle anderen können bei Freunden und Bekannten übernachten.“

Einsatzleiter Thomas Simon fühlte sich zuerst an den Großbrand an der Bremer Straße in Heidkrug erinnert, als die Meldung „Dachstuhlbrand“ bei der Delmenhorster Berufsfeuerwehr auflief. Damals waren rund 100 Menschen obdachlos geworden. Die Berufsfeuerwehr rückte mit ihrem Löschzug aus, unterstützt wurde sie von den freiwilligen Ortsfeuerwehren Delmenhorst-Stadt, Hasbergen und Süd. Aufgrund des frühzeitigen Eintreffens der Einsatzkräfte blieb das Feuer auf das Dachgeschoss beschränkt. Insgesamt waren 120 Feuerwehrleute und sieben Rettungseinheiten im Einsatz.

„Wichtig ist, das die Leute jetzt eine Bleibe haben“, sagt Heinz Schuster von der Polizei. Am Montag würden sich das Ordnungsamt und die GSG gemeinsam darum kümmern, dass die Mieter in anderen Wohnungen untergebracht werden können.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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