DüNSEN - DÜNSEN/HART/MAB - Die Glutreste einer Zigarette sind offenbar Ursache dafür, dass gestern Morgen das Jugendzimmer im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses an der Straße „Am Eichkamp“ in Dünsen zerstört wurde. Gegen 7 Uhr war das Feuer in dem Zimmer ausgebrochen, in dem sein 17-jähriger Bewohner kurz zuvor geraucht hatte. Nach Angabe der Polizei Delmenhorst hatte der junge Mann die Glutreste wohl nicht ausreichend entsorgt. Denn nachdem der 17-Jährige das Zimmer verlassen hatte und kurz darauf zurückkehrte, stand das Bett bereits in Flammen.
Die daraufhin eingeleiteten Löschversuche durch die drei Bewohner des Hauses schlugen fehl, und sie alarmierten die Feuerwehr. Die Freiwilligen Feuerwehren Harpstedt sowie Kirch- und Klosterseelte rückten mit sieben Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften an. Dazu kamen zwei Rettungswagen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Rauch auch in andere Räume oder sogar ins Erdgeschoss ziehen konnte. So kam es letztendlich nur zu Verrußungen in dem Dachgeschosszimmer und einem ausgebrannten Bett.
Die 47 Jahre alte Mutter des Jugendlichen und seine zwölfjährige Schwester erlitten ebenso wie der 17-Jährige selbst leichte Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei gibt den Sachschaden mit rund 2000 Euro an.
