Eckwarden - Der Eckwarder Ortsbrandmeister Wilfried Schröder steht nicht für eine zweite sechsjährige Amtszeit zur Verfügung. Dafür gab er in der Jahreshauptversammlung der Ortswehr am Freitagabend im Eckwarder Hof nicht näher bezeichnete persönliche Gründe an.

Seit 2014 ist Wilfried Schröder Chef der Ortswehr. Am 1. Januar 1980 war er in die Jugendfeuerwehr eingetreten – also vor fast genau 40 Jahren. Dafür überreichte ihm Gemeindebrandmeister Frank Linneweber das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen – genau wie Isa Bruns, die ebenfalls seit 40 Jahren im blauen Rock der Allgemeinheit dient. Sie wurde zudem zur Hauptlöschmeisterin befördert und als Sicherheitsbeauftragte wiedergewählt.

Zur Wahl standen auch Ingo Laddach und Tjorven Siegel, die als Gruppenführer bestätigt wurden.

Größter Einsatz im vergangenen Jahr war der Brand im Haus Christa in Stollhamm, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Daran erinnerte Wilfried Schröder in seinem Jahresbericht. Insgesamt rückte die Eckwarder Wehr zu zwei Hilfeleistungen, vier Brandeinsätzen und neun Fehlalarmen aus; dabei leistete sie 2194 Arbeits- und Dienststunden.

Als fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft packten die Feuerwehrleute unter anderem auch beim Pfingstbaumsetzen mit an. Die Jugendabteilung unter der Leitung von Christian Herter und Ingo Laddach organisierte das Osterfeuer, das auch in diesem Jahr für viel Arbeit sorgen wird.

Als Vertreterin der Gemeinde Butjadingen überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin Martina Geberzahn ihre Glückwünsche und überreichte den beiden Jubilaren als Dank und Anerkennung für ihre Verdienste im Feuerwehrwesen Ehrenurkunden. Befördert wurde während der Zusammenkunft im Eckwarden Hof zudem Thore Enders zum Feuerwehrmann, Tjorven Siegel zum Hauptfeuerwehrmann, Thomas Herter zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Christian Herter zum 1. Hauptlöschmeister.

In den nächsten Monaten steht Arbeit in eigener Sache steht an. Gemeinsam mit Helfern aus den örtlichen Vereinen möchten sie in ihrem Feuerwehrgerätehaus, zu der auch die alte Turnhalle gehört, die sanitären Anlagen erneuern. Ein Lob für die Jubilare überbrachte schließlich der Kreisbrandmeister Heiko Basshusen.