Drogen zu nehmen ist immer ein Risiko. Doch wenn es um die Ecstasy-Pille „Blue Punisher“ geht, reden wir über eine Todesfalle. Keiner weiß, was da eigentlich drin ist. Von außen lassen sich die Pillen nicht unterscheiden. So kann der Konsum in einem Horrortrip oder Todeskampf enden.

An der Ecstasy-Pille „Blue Punisher“ ist eine 13-Jährige gestorben: Auf dem Drug-Checking-Portal „saferparty.ch“ wird vor der hochdosierten Tablette mit dem Logo des Marvel-Charakters „The Punisher“ gewarnt.

POLIZEI WARNT VOR ECSTASY-KONSUM So gefährlich ist die Todespille „Blue Punisher“ – Droge auch im Nordwesten unterwegs

Arne Jürgens
Im Nordwesten

Auch im Nordwesten sind die blauen Ecstasy-Tabletten unterwegs. Jetzt sind besonders die Eltern gefordert, mit ihren Kindern über die Gefahr der Droge zu sprechen – denn die Konsumenten werden immer jünger, und es geht um Leben und Tod.

Wer noch „Blue Punisher“ in der Tasche hat, sollte diese schnell entsorgen. Die Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen empfiehlt übrigens, illegale Drogen die Toilette herunterzuspülen, statt sie in den Hausmüll zu werfen. Finger weg von der blauen Todespille!

Arne Erik Jürgens
Arne Erik Jürgens Thementeam Polizei/Justiz