EDEWECHT - Regen prasselt auf die Zeltplanen. Es gibt schöneres Wetter, um zu zelten. Doch die Nässe tut der guten Laune von Thorsten Kowalewski keinen Abbruch. „Ich bin zu 100 Prozent zufrieden mit unserer Veranstaltung. Es gab keine Beschwerden und die Spiele haben uns allen viel Spaß gemacht“, strahlt der Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Husbäke.

Die Husbäker Wehr hat in diesem Jahr zum ersten Mal das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Ammerlandes orgnisiert, das alle drei Jahre stattfindet. Vom Zeltplatz, über die Verpflegung bis hin zu Waschmöglichkeiten und dem Transport des Wehrnachwuchses lag alles in der Hand der Husbäker Wehr. Kein leichtes Unterfangen bei 170 Teilnehmern.

Acht Jugendwehren waren diesmal dabei und nahmen an Veranstaltungen vom Lagergottesdienst mit Pastor Achim Neubauer, über einen Boßelwettkampf, das beliebte „Spiel-ohne-Grenzen“ mit diversen Teams etc. teil. Und bei den Fachwettkämpfen konnten die jungen Wehrleute ihre Schnelligkeit und Präzision beim Rettungseinsatz unter Beweis stellen.

„Mir gefielen der gute Zusammenhalt unter den Teilnehmern und die zahlreichen Spiele“, sagt Dora Weyhe. Die 17-Jährige von der Jugendfeuerwehr Metjendorf war zum dritten Mal bei einem Kreiszeltlager der Ammerländer Jugendwehren dabei.

Großes Lob von den Teilnehmern erntete auch die Küche der Feuerwehr Apen, die mit Grill- und Nudelgerichten für Ferienstimmung sorgte. Dankbar ist man bei den Feuerwehren auch der Gemeinde Edewecht, die die Waschräume in der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule für das einwöchige Zeltlager zur Verfügung stellte. „In dieser Woche habe ich nichts vermisst, nicht mal den Fernseher“, zog auch Jugendfeuerwehrmann Christian Pietschmann ein positives Fazit.