Essen - Mit einem freundlichen „Moin“ hat die Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Essen, Patricia Greten, jetzt den Präsidenten des Niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann, in Essen begrüßt. Die Veranstaltung stehe unter dem Motto: „Sicher bleiben!“ In der heutigen Zeit, insbesondere mit einem Blick auf die Nachrichten aus aller Welt, stelle man immer wieder fest, wie wichtig es für alle sei, sich sicher fühlen zu können.
Faktoren und Institutionen, die ein Gefühl der Sicherheit und Hilfe vermittelten, seien neben der Polizei auch die örtliche Feuerwehr sowie Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, so Greten. Folgerichtig besuchte Busemann gemeinsam mit Walter Sieveke, dem stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg-Vechta (PI), zunächst die Polizeistation Essen. Die Polizeiobermeister Dirk Bekermann und Thomas Schmitz berichteten über ihre Arbeit. Sieveke wies darauf hin, dass in der PI Cloppenburg-Vechta weiterer Personalbedarf bestehe.
Mit dem Planwagen ging es danach durch den Ort zur örtlichen Bereitschaft des DRK am Nadorster Weg. Der Katastrophenschutzbeauftragte des DRK-Kreisverbands Cloppenburg, Tobias Eckholt, berichtete, dass der DRK-Bereitschaft Essen derzeit 32 aktive Mitglieder angehören. Sehr aktiv sei man während der Flüchtlingswelle gewesen und habe die Notunterkünfte in Cloppenburg und Cappeln unterstützt, und „die Deutschkurse finden in den Räumen der Bereitschaft am Nadorster Weg statt,“ berichtete Eckholt.
Den Wegfall des Zivildienstes nannte er ein großes Problem. Gut ausgebildete Helfer, die durch den Zivildienst beim DRK blieben und weiter ehrenamtlich mitwirkten, gebe es nicht mehr. Der Bundesfreiwilligendienst sei kein adäquater Ersatz.
Die Fahrt führte weiter durch die Siedlung „Helms Esch“, wo von der Gemeinde mehr als 100 Bauplätze ausgewiesen wurden, die alle bebaut sind. Derzeit habe die Gemeinde im Gebiet Löninger Straße/Auf der Hardt 64 neue Bauplätze ausgewiesen.
Letzte Station der Tour durch die Gemeinde war das Feuerwehrhaus. Hier empfing Ortsbrandmeister Magnus Bäker die Gäste. Insgesamt sei man für die an die Wehr herangetragenen Aufgaben gut aufgestellt, erklärte Bäker.
Busemann wies auf die Bedeutung des Ehrenamts, aber auch der hauptamtlichen Arbeit von Polizei und Rettungsdiensten hin, ohne die ein Gemeinwesen und die Demokratie nicht funktioniere. Er zeigte sich beeindruckt von den Leistungen aller, die sich mit großem Engagement in den Dienst der Allgemeinheit stellten.
Greten dankte schließlich allen, die die Veranstaltung ermöglichten. Busemann möge in Hannover sagen, dass die Menschen vor Ort eine starke Polizei wollten.
