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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Einsatz von Lang-Lastwagen umstritten

25.07.2016

Hannover /Erfurt Auch wenige Monate vor Ende des Feldversuchs mit Lang-Lkw herrscht in den Verkehrsministerien der Länder große Uneinigkeit über einen möglichen Regelbetrieb auf deutschen Straßen. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD Sande) hatte sich vor Kurzem in der „Osnabrücker Zeitung“ für den regulären Betrieb nach dem bis Ende des Jahres laufenden Test der 25 Meter langen sogenannten Gigaliner ausgesprochen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sieht man „derzeit keine Anhaltspunkte, eine Überführung in den Regelbetrieb abzulehnen“. In Sachsen steht man den Lang-Lkw aufgeschlossen gegenüber, will sie aber nicht befördern.

Seit dem Jahr 2012 rollen die bis zu 25,25 Meter langen Lastwagen auf deutschen Straßen. Der Feldversuch der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) läuft in 13 von 16 Ländern. Berlin, Rheinland-Pfalz und das Saarland beteiligen sich nicht. 59 Firmen mit 156 Lkw machen mit. Ein Zwischenbericht des BASt im Jahr 2014 zeigte unter anderem, dass es Effizienzgewinne und Kraftstoffersparnisse zwischen 15 und 25 Prozent gebe, da zwei Lang-Lkw drei reguläre Lkw ersetzen könnten. Auch die Infrastruktur werde nicht stärker belastet.

Trotzdem formieren sich Widerstände: Die thüringische Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke) sagte: „Grundsätzlich bin ich skeptisch, was den Einsatz dieser Riesen-Laster betrifft.“ Auch Sachsen-Anhalt und Bremen sprechen sich gegen Lang-Lkw aus. In Düsseldorf will Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) nur die 17,80 Meter langen „Euro-Trailer“, nicht aber die 25 Meter langen Lastwagen erlauben. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sein Votum für einen Regelbetrieb nach 2016 gegeben. Allerdings kann er nur über die Autobahnen entscheiden. Über die Zufahrten zu den Autobahnen bestimmten die Länder.

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