EINSWARDEN - Dietmar Dardemann war bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Einswarden der Mann der Stunde. Der Träger des goldenen Ehrenzeichens des Landesfeuerwehrverbandes wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft von den Mitgliedern der Einswarder Wehr nochmal gewürdigt.

Stadtbrandmeister Ralf Hoyer schilderte den Werdegang des Jubilars, der 1958 in Wilhelmshaven der Feuerwehr beitrat. Zweimal war Dietmar Dardemann stellvertretender Stadtbrandmeister. Außerdem hat er als Stadtausbildungsleiter zahlreiche Feuerwehrleute unter seinen Fittichen gehabt. Auch Stadtbrandmeister Ralf Hoyer ist bei Dardemann in die Lehre gegangen. Als Dankeschön für seinen Einsatz bekam der Einswarder von seinen Kollegen eine wertvolle Uhr geschenkt und von der Stadt Nordenham einen großen Präsentkorb, den der stellvertretende Bürgermeister Ulf Riegel überreichte.

Die Neuwahlen ergaben keine Veränderungen in der Führungsriege. So wurde Reiner Kok als Gruppenführer genauso wiedergewählt wie sein Stellvertreter und Kassenwart Andreas Peter. Weiterhin wurden Daniel Peter als Sicherheitsbeauftragter, Helmut Wiechering als Gerätewart, Carsten Brau als Funk- und Zeugwart, Andreas Reimann als Atemschutzwart und Tobias Kock als Schrift- und Pressewart bestätigt.

Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Dennis Kock und Ralf Oeltjen befördert, zur Oberfeuerwehrfrau Sabrina Grabbert. Ortsbrandmeister Michael Wiggers stieg zum Brandmeister auf.

Die Einswarder Feuerwehrleute leisteten im vergangenen Jahr 3248 Dienststunden. Die 18 Männer und 4 Frauen wurden 2007 zu 18 Einsätzen gerufen, darunter 12 Brandeinsätze.

Ralf Hoyer gab anschließend die Zahlen für alle Nordenhamer Ortswehren bekannt: Unter den 330 Feuerwehrleuten sind 33 Frauen, der Altersdurchschnitt beträgt 33, 9 Jahre. In 2007 rückten die Wehren zu 140 Einsätzen aus.

Stadtbrandmeister Ralf Hoyer und Ortsbrandmeister Michael Wiggers bekräftigten noch einmal die Notwendigkeit einer Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Einswarden. Überlegungen im Stadtrat, für die Blexer und Einswarder ein gemeinsames Domizil an der Martin-Pauls Straße zu bauen, erteilten sie eine klare Absage. Sie fürchten, dass sich dadurch die Ausrückzeiten verlängern würden. Und sie drohten mit Rücktritt für den Fall, dass entsprechende Pläne umgesetzt werden.