ELSFLETH - Einen solchen Ansturm wie an diesem Donnerstag hatten das Elsflether DRK-Team und der Blutspendedienst lange nicht erlebt: 180 Blutspender, davon die ungewöhnliche Anzahl von 28 Erstspendern, verzeichnete das Team am Ende der Aktion im Schulzentrum an der Wurp­straße.

Unter den Erstspendern befanden sich auch zahlreiche Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Seefahrt, die von ihrem Dozenten zum Blutspenden ermuntert worden waren.

„Leider konnten wir noch keine verwertbare Spende abliefern“, sagte ein Nautikstudent, „da wir uns kürzlich im Praxissemester auf See und damit im Ausland aufgehalten haben, wird unser Blut sozusagen erst einmal getestet.“

Viele Blutspender hatten sich durch den dringlichen Aufruf des DRK angesichts der EHEC-Infektionen für eine Spende entschieden.

Von den Wartezeiten ließ sich kaum ein Blutspender abschrecken, man nutzte die Zeit im Foyer zu einem Klönschnack mit Gleichgesinnten.

Auch die Küchenfrauen des Deutschen Roten Kreuz Elsfleth hatten alle Hände voll zu tun, sie belegten in der Küche Hunderte von Brötchenhälften im Akkord.

„Unser Dank gilt allen Blutspendern, die an diesem Tag viel Geduld aufbringen mussten“, so die Elsflether DRK-Leiterin Erika Pichler, „wir danken aber auch dem ehrenamtlichen Arbeitskreis, ohne den der enorme Ansturm nicht zu bewältigen gewesen wäre.“

Geehrt wurden bei dieser jüngsten Spendeaktion im Elsflether Schulzentrum in der Wurpstraße auch einige Wiederholungsspender: Werner Popp (50. Blutspende), Reiner Eckinger (50.), Günther Wiggers (25.), Silvia Rivera-de-Winter (25.),Maren Rothkegel (25.) und Nico Frere (25.).