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Feuer Zwei Brüder aus Elsfleth verhindern Katastrophe

Felix Frerichs

ELSFLETH - Ein Auto steht vor einem Haus lichterloh in Flammen: Nicht in Berlin, sondern in Elsfleth (Kreis Wesermarsch) wurde dieses Bild aufgenommen. Daniel Absolon (22) hat es mit seinem Handy gemacht. Er und sein Bruder Bastian (24) haben in der Nacht auf Dienstag am Liener Deich vermutlich eine Katastrophe verhindert. Sie waren nachts noch im Wohnzimmer, anstatt zu schlafen.

Durch das Wohnzimmerfenster, dass zur Straße hin liegt, sahen sie gegen 1.20 Uhr, dass vor dem Haus ihr Fiat Panda plötzlich lichterloh in Flammen stand. Daniel und Bastian Absolon erinnern sich im

NWZ

 -Gespräch an die dramatische Nacht. „Wir hörten erst ein dumpfes Geräusch. Dann sahen wir, dass der Fiat Panda brennt“, so Bastian.

Die Brüder wollten in die Küche rennen, um Eimer mit Wasser zu holen. Aber die Mitarbeiter der Notruf-Zentrale rieten davon dringend ab. Das Feuer war schon so weit fortgeschritten, dass die Brüder mit eigenen Mitteln nichts mehr ausrichten konnten.

Die Flammen hatten bereits auf ein zweites Fahrzeug übergegriffen und auch die Hausfront war schon angegriffen, so dass ein Fensterrahmen anbrannte. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften an.

Was die Einsatzkräfte zunächst nicht wussten: Direkt hinter dem brennenden Auto verläuft eine Gasleitung von einer Therme im Keller. Daniel informierte sie.

Die Rauchentwicklung bei dem Brand war so stark, das binnen weniger Minuten das ganze Haus voll Qualm war. „Hätten wir geschlafen, wären wir jetzt tot“, ist Daniel Absolon sicher. Ihr zehnjähriger Bruder und ihre Mutter waren zu der Zeit nicht im Haus.

Die beiden Elsflether Brüder sind fest davon überzeugt, dass es sich bei dem plötzlichen Feuer um Brandstiftung handelt. Die Polizei ermittelt zurzeit noch in alle Richtungen, sie schließt die Möglichkeit einer Brandstiftung also nicht aus.

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