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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Was war da los an der Kaje?: Leuchtrakete führt zu Verwirrung und Großeinsatz in Elsfleth

26.07.2021

Elsfleth Zu einem Wasserrettungseinsatz auf der Hunte sind die Feuerwehr Elsfleth sowie Einheiten der DLRG und Polizei am Samstagabend um 22.21 Uhr alarmiert worden. Gemeldet wurde eine Person, die von einem Boot mit einer Taschenlampe SOS-Signale leuchtete und zudem eine Leuchtrakete abgefeuert habe, berichtet der Stadtpressewart der Feuerwehr Elsfleth, Stefan Wilken. Die Feuerwehr ließ umgehend das Feuerwehrboot beim Huntesperrwerk zu Wasser und begab sich zu der Stelle, von der aus die Leuchtsignale zu erkennen waren.

Dort stellte sich jedoch heraus, dass keine Person in einem Boot die Signale abgab, sondern eine seit kurzer Zeit dort liegende „Gefahrenboje“ in der Hunte. Sie habe ein programmiertes Warnleuchten abgegeben, berichtet Stefan Wilken.

Zweite Alarmierung

Währenddessen erreichte die Einsatzleitung, die sich an der Elsflether Kaje aufgebaut hatte, die Meldung über einen Mittelbrand im Ortskern. Laut Alarmierung sollte dort ein Gebäude brennen. Da die Feuerwehr Elsfleth im Einsatz an der Hunte gebunden war, wurden weitere Feuerwehren zur Brandbekämpfung alarmiert.

Vor Ort hätten die Einsatzkräfte lediglich einen Entstehungsbrand festgestellt, der durch Anwohner bereits gelöscht worden sei, berichtet Stefan Wilken. So mussten die zusätzlich alarmierten Einheiten nicht mehr ausrücken. Brandursache war allerdings die abgefeuerte Leuchtrakete, die zu Einsatzbeginn gemeldet wurde. Inzwischen hatten sich Augenzeugen gemeldet, die die Rakete gesehen und ein Video erstellt hatten, das der Einsatzleitung vorgelegt wurde.

Sieben Boote im Einsatz

Somit mussten die Einsatzkräfte davon ausgehen, dass tatsächlich auf der Hunte oder Weser eine Seenotlage vorlag. Die Feuerwehr Altenhuntorf, die sich noch im Gerätehaus befand, wurde nun doch angefordert und unterstützte kurzzeitig bei der Suche in Huntebrück an der Hunte. Auf dem Wasser wurden nun insgesamt sieben Boote zur Suche eingesetzt.

Nach etwa drei Stunden meldete sich eine Zeugin, die zufällig die Suche in der Nacht mitbekommen hatte. Jetzt konnten die Einsatzkräfte sicher davon ausgehen, dass die Leuchtrakete in Höhe des Bahnhofs landseitig widerrechtlich und missbräuchlich von Unbekannten abgefeuert wurde.

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG brachen daraufhin die Suche ab und konnten durchnässt bis auf die Haut wieder einrücken, berichtet Stefan Wilken. Während der gesamten Einsatzdauer hatte es stark geregnet. Der Einsatz endete um 2 Uhr. Die weiteren Ermittlungen liegen nun in den Händen der Polizei. Diese sucht jetzt Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Brake unter 04401/935-0 in Verbindung zu setzen. 

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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