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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Reste bleiben auf Meeresgrund

12.11.2019

Emden Gut zehn Monate nach der Havarie des Riesenfrachters MSC Zoe mit Hunderten über Bord gegangener Container sind die Bergungsarbeiten an der deutschen Nordseeküste abgeschlossen.

Bergungsfirmen haben alle Hindernisse beseitigt, die die Schifffahrt gefährden könnten, sagte am Montag der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Emden, Hermann Poppen. Dank der guten Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden seien die deutsche Nordseeküste und die Ems wieder sicher befahrbar.

„Mit moderner Sonartechnik wurde das deutsche Küstengebiet gründlich abgesucht“, teilte Poppen mit. Bis September seien im deutschen Überwachungsgebiet mit dem Vermessungsschiff „Paapsand“ Kontrollpeilungen vorgenommen und dann ausgewertet worden. Demnach seien dort keine Schifffahrtshindernisse mehr vorhanden.

Es sei aber nicht möglich, alle Einzelteile an den Stränden zu finden, erklärte Poppen. Der Grund: Nahezu alle Container waren beim Überbordgehen, beim Aufprall oder durch den Wasserdruck zerstört worden. Die Ladung fiel in kleinste Teile auseinander und wurde weiträumig über den Meeresboden verteilt. Diese Kleinstteile könnten mit den verfügbaren Ortungsverfahren nicht erfasst und somit auch nicht geborgen werden, sagte der WSA-Leiter.

Die Bergungsarbeiten in den Niederlanden dauerten hingegen noch an, teilte das WSA Emden weiter mit. Dort umfasse das Bergungsgebiet rund 3000 Quadratkilometer, im deutschen Bereich seien es lediglich etwa 770 Quadratkilometer gewesen.

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