EMSTEK - Schwer verletzt worden ist ein 26-jähriger Pkw-Beifahrer aus Emstek am Sonntag gegen 3 Uhr bei einem Unfall in Westeremstek. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Pkw nach Durchfahren einer Kurve in Richtung Emstek ins Schleudern. Dabei kam das Fahrzeug von der Straße ab, überschlug sich und blieb in einem Graben liegen. Dabei wurde der Beifahrer eingeklemmt. Der leicht verletzte Pkw-Fahrer flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle. Er konnte von der Polizei in Emstek im Rahmen der Fahndung ermittelt werden. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand unter Alkoholeinfluss. Eine Blutentnahme wurde angeordnet.

Die Freiwillige Feuerwehr Emstek rückte mit vier Einsatzfahrzeugen und 20 Feuerwehrmänner zur Unfallstelle aus. Zwei Notärzte und die Besatzung von zwei Rettungswagen des DRK Cloppenburg waren an der Unfallstelle. Unterstützung erhielten sie von den First-Responder-Fahrzeugen aus Emstek und Cloppenburg. Mit schweren Verletzungen wurde der Beifahrer in das Cloppenburger Krankenhaus gebracht. Während der Bergungsarbeiten sperrte die Polizei die Straße. Am Pkw entstand hoher Sachschaden.

Viel Arbeit gab es am Wochenende auch für die Freiwillige Feuerwehr Garrel. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag rückte sie kurz vor 1 Uhr zu einem Verkehrsunfall nach Beverbruch aus. Dort war ein PKW nach Durchfahren einer Kurve ins Schleudern geraten und in den Graben gefahren. Unglücklicherweise wurde der junge Fahrer zwischen Graben und Pkw am Arm eingeklemmt und konnte sich selbst nicht befreien.

Die mit 20 Feuerwehrmännern und drei Einsatzfahrzeugen ausgerückte Feuerwehr konnte den Mann schnell befreien und dem Rettungsdienst übergeben. Vor Ort waren neben der Feuerwehr ein Notarzt und jeweils ein Rettungswagen des DRK aus Cloppenburg und Garrel.

Schon am Sonnabend hatte es gegen Mittag Alarm für die Garreler Feuerwehr gegeben. In der Straße zum Richtmoor stand eine größere Hütte in Vollbrand. Mehrere Trupps bekämpften unter Verwendung von schwerem Atemschutz die Flammen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die 30 Feuerwehrmänner waren mit fünf Fahrzeugen an der Brandstelle. Nach einem einstündigen Einsatz konnten sie wieder abrücken. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Gebäude verhindert werden. Über Brandursache und Schadenshöhe liegen noch keine Erkenntnisse vor.