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„Es bleibt nur der Samstag vor dem Totensonntag“

Betrifft:

Leserbrief von Dr. Martin Weber zur Großenkneter Weihnachtsbeleuchtung in der NWZ vom 30. November

Lieber Herr Dr. Weber, der Freiwilligen Feuerwehr und mir als Verantwortlicher für die Straßenbeleuchtung ist es wohl bewusst, dass der Tag vor dem Totensonntag nicht glücklich gewählt ist, um die Weihnachtsbeleuchtung zu installieren. Bevor man jedoch ein pauschales Urteil fällt, sollte man zuerst die Fakten kennen. Das Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung und das gleichzeitige Auswechseln der defekten Glühlampen, dieses Jahr 860 Stück, wird seit Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr in ihrer Freizeit ehrenamtlich durchgeführt. Am Sonnabend vor dem 1. Advent findet in Großenkneten der Nikolausmarkt statt, somit ist wegen der Aufbauarbeiten ein Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung nicht möglich. Der Gemeindeunfallverband übernimmt keine Haftung mehr, wenn diese Arbeiten in der Woche im Dunkeln durchgeführt werden, die Unfallgefahr ist zu groß, somit bleibt nur der Samstag vor dem Totensonntag, um die Beleuchtung aufzuhängen. Die StVO schreibt klar vor, dass ausreichende

Beleuchtung bei Dämmerung eingeschaltet werden muss. Insgesamt benötigen wir für die Umschaltung neun Stunden. Ich kann unserer Freiwilligen Feuerwehr nur danken, dass sie seit Jahren Großenkneten zur Adventszeit weihnachtlich schmückt, insgesamt benötigt die Feuerwehr für die Arbeiten 40 Stunden.

Zum Abschluss sei gesagt, dass die Sterne von ansässigen Kaufleuten und Landwirten gespendet worden sind. Eine Spende von Ihnen, Herr Dr. Weber, ist als Wiedergutmachung jederzeit willkommen.

Burghard Oltmann

Elektromeister

26197 Großenkneten

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