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Wesermarsch-Klinik Hier kann sich jeder auf den anderen verlassen

Esenshamm - Ein kleines Jubiläum feiert die Zentrale Notaufnahme der Helios-Klinik Wesermarsch. Diese erste Anlaufstelle für Patienten mit akuten Beschwerden hatte im November 2009 den Betrieb aufgenommen. Damals gehörte das Nordenhamer Krankenhaus noch zum Rhön-Konzern. Wie sehen die Arbeitsabläufe in der Notaufnahme aus und was geschieht dort mit den Patienten?

Die Notaufnahme ist rund um die Uhr besetzt und Anlaufpunkt für erkrankte Menschen, deren Beschwerden sich nicht mit den Mitteln des Kassenärztlichen Notdienstes oder des Hausarztes lindern lassen.

Ampelsystem

Nach dem Eintreffen erfolgt eine Ersteinschätzung des Gesundheitszustandes durch eine speziell geschulte Pflegekraft. In einer Art Ampelsystem findet nach wissenschaftlichen Kriterien, die dem „Manchester-Triage-System“ entsprechen, eine Bewertung der Versorgungsdringlichkeit statt. Das ist die Grundlage für die Wartezeit und die Behandlungsreihenfolge.

Außerdem wird der Patient einer bestimmten Fachdisziplin und dem dem entsprechenden Arzt zugeordnet – beispielsweise der Inneren Medizin oder der Chirurgie.

Im Anschluss erfolgen die weiteren Maßnahmen. Beispielsweise werden eine Elektrokardiographie vorgenommen, der Blutdruck gemessen oder die Wunden gesäubert. Der Arzt beginnt nun mit der Behandlung und veranlasst gegebenenfalls ergänzende Untersuchungen wie Röntgen. Danach wird individuell entschieden, ob eine stationäre Aufnahme des Patienten erforderlich ist oder eine ambulante Behandlung ausreicht.

Der Ärztliche Direktor Dr. Orhan Kahraman lobt die gute Ausstattung der Notaufnahme. „Wir sind sehr froh, so eine hochmoderne Notaufnahme in unserer Klinik zu haben“, sagt er. Mit dem 2017 erfolgten Umzug in den Neubau in Esenshamm sei viel Platz für Untersuchungs- und Behandlungsräume geschaffen worden, in denen die interdisziplinären Abläufe bestens umzusetzen seien.

Mit Schockraum

In lebensbedrohlichen Situationen wird der Patient direkt in einen angrenzenden Schockraum gebracht. Dort steht ein Team aus mehreren Fachdisziplinen inklusive Intensivmediziner bereit, um sich um den Erkrankten zu kümmern.

Für Verena Hilker, leitende Pflegekraft der Zentralen Notaufnahme, ist die Arbeit an jedem Tag etwas Besonderes. „Die Herausforderung ist, dass man am Anfang des Dienstes nie weiß, wie der Tag verlaufen wird“, sagt sie, „kein Tag ist wie der andere.“ Verena Hilker hebt zudem die gute Zusammenarbeit im Team hervor: „Bei uns kann sich jeder auf den anderen verlassen“, so die zukünftige Fachkrankenschwester für Notfallmedizin.

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