ESSEN - „Zusammenarbeit mit Feuerwehren an Einsatzstellen mit verunglückten Pkw“: Zu diesem Thema haben 50 Sanitäter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) aus den Bereitschaften Cloppenburg, Garrel und Essen sowie zehn Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Essen eine Fortbildung an der örtlichen DRK-Dienststelle absolviert. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte Thomas Dreyer, Zugführer der DRK-Einsatzeinheit/SEG Mitte des Kreises Cloppenburg.
Nachgestellte Praxis
Zunächst demonstrierten die Feuerwehrleute unter Leitung von Kreisausbilder Andreas Moorlampe die „patientenorientierte Rettung“ mit schwerem Gerät aus zwei von heimischen Autohäusern zur Verfügung gestellten Unfallwagen. Dann „übernahmen“, wie bei einem Ernstfall, ein Notarzt sowie Angehörige des DRK-Rettungsdienstes die medizinische Versorgung der „Opfer“.
Für die Sanitäter lag der Schwerpunkt diesmal im Bereich der Feuerwehrtaktik. Nach der Vorstellung und Erläuterung verschiedener technischer Möglichkeiten konnten die DRK-Kräfte die Ausrüstung der Feuerwehrkameraden ausprobieren, um selbst ein Gefühl für das Gerät zu bekommen.
Zum Ausklang der Veranstaltung standen ein gemeinsames Grillen und ein Erfahrungsaustausch auf dem Programm.
„Menschenleben retten“
In ihrer Manöverkritik bewerteten Moorlampe und Dreyer die Weiterbildung als durchweg positiv, schließlich komme es im Alltag immer auf eine reibungslose Zusammenarbeit an. Schließlich setzten sie beide ehrenamtlichen Organisationen für das Ziel „Menschenleben retten“ ein, so die Verantwortlichen.
