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Fair Play beim Einfädeln vor Autobahn-Baustellen

Betrifft:

„Falsches Verhalten vor Baustellen“ (Oldenburger Leserforum vom 9. Juni)

Herr Scharf hat die NWZ gebeten, besonders die Autofahrer aus Oldenburg und Umgebung darauf hinzuweisen, dass in Deutschland beim Einfädeln auf der Autobahn nach dem Reißverschluss ver-(ge-)fahren wird, gemeint ist wohl das Reißverschlusssystem(...) Einer solchen Belehrung bedarf es nicht, denn auch die Autofahrer in Oldenburg und Umgebung wissen, dass man sich wie beim Reißverschlusssystem einfädeln sollte. Sie haben aber (...) festgestellt, dass das Einfädeln vor Baustellen (...) sehr problematisch sein kann. Sie fädeln sich daher bereits dort ein, wo noch Lücken vorhanden sind oder eine Lücke frei gemacht wird, wenn das beabsichtigte Einfädeln früh genug angezeigt wird. Dieses tief sitzende Verhalten lässt sich wohl nicht mehr umkehren, auch wenn die Autofahrer dadurch ein wenig später ans Ziel kommen könnten. (...)

Dagegen fährt Herr Scharf als „Einzelgänger“ auf der jetzt freien Fahrspur bis zur Baustelle weiter und ist erstaunt, dass es hier Probleme mit dem Einfädeln geben kann, denn offenbar erwartet er, dass umgehend eine Lücke frei gemacht wird. (...) Ob eine Lücke frei gemacht oder ein Autofahrer in eine Lücke reingelassen werden kann, entscheidet allein derjenige Autofahrer, der dafür die Verantwortung trägt. (...)

Bei dieser Diskussion dürfen aber auf keinen Fall diejenigen Autofahrer unerwähnt bleiben, die das Einfädeln durch aggressives Fahrverhalten erzwingen wollen. (...)

Fazit: Fair Play ist angesagt, auf beiden Seiten. (...)

Georg Bredehorn

Oldenburg
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