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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Kriminalität: Falsche Polizisten zocken Bürger ab

21.02.2017

Moringen Die Polizei warnt immer öfter vor falschen Kollegen: Beinahe täglich rufen Polizeipressestellen in Niedersachsen die Bürger zur Vorsicht auf. Jetzt warnt auch das Landeskriminalamt (LKA) vor falschen Ermittlern, die vorwiegend ältere Menschen mit unterschiedlichen Methoden ausplündern wollen. Nicht selten haben sie dabei Erfolg.

„Die Zahl der Betrugsversuche durch angebliche Ermittlungsbeamte hat zuletzt in ganz Niedersachsen zugenommen“, sagt LKA-Sprecherin Stephanie Weiß. Die Täter tauchten zum Teil mit gefälschten Dienstausweisen persönlich an der Tür auf, so etwa jüngst in Stade. Sie wollten sich Wohnungen ansehen, um etwas für den Einbruchschutz zu tun, behaupteten die falschen Beamten. In Hameln gaben vermeintliche Polizisten an, Hausbewohner vor falschen Stromablesern warnen zu wollen.

Zumeist versuchen die Gauner aber am Telefon, die möglichen Opfer unter Vorwänden zur Herausgabe von Geld, Wertgegenständen oder Kontodaten zu bewegen. In Moringen im Kreis Northeim zum Beispiel wurde eine Vielzahl von Menschen von angeblichen Polizisten telefonisch dazu gedrängt, Angaben zu ihren persönlichen Verhältnissen zu machen.

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In vielen Fällen manipulierten die Täter die eigene Rufnummer so, dass bei den Angerufenen eine vermeintliche Polizeinummer erscheint, wie der Notruf „110“, berichtete die LKA-Sprecherin.

Dann fragen die angeblichen Polizisten nach Kontodaten oder erklären, Kollegen kämen vorbei, um im Zusammenhang mit Verbrechen Geld oder Schmuck für Untersuchungen vorübergehend sicherzustellen. In der Region Hannover ließen die Betrüger sogar wiederholt die Telefonnummer des Landeskriminalamtes auf dem Display der Angerufenen erscheinen.

Echte Polizisten würden sich am Telefon aber niemals nach solchen Dingen erkundigen, sagt Matthias Auer von der Polizei Bückeburg. Auch rufe die Polizei nie unter der Notfallnummer 110 an.

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