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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Fasching In Ganderkesee: Polizei trägt beim Umzug erstmals offen Maschinenpistolen

21.02.2017

Ganderkesee /Varel /Damme Die Polizei will beim Straßenkarneval in Niedersachsen in diesem Jahr mehr Präsenz zeigen als in den Vorjahren. So auch in Ganderkesee (Kreis Oldenburg), wo am Samstag (25. Februar) wieder der „Fasching um den Ring“ bevorsteht – hier wird die Polizei erstmals auch Maschinenpistolen offen tragen.

In Ganderkesee werden mehr als 100 Festwagen und Fußgruppen sowie bis zu 40 000 Menschen zum Umzug erwartet. „Wir gehen aktuell, wie überall in Deutschland, von einer abstrakten Gefährdungslage aus“, erklärte Polizeisprecherin Melissa Oltmanns von der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch.

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Deshalb wolle man vor allem an den Zufahrtsstraßen mehr Präsenz zeigen. Wie viele Beamte im Einsatz sein werden, wollte Oltmanns aus einsatztaktischen Gründen nicht mitteilen. „Die Menschen sollen sich dadurch nicht beunruhigen lassen“, betonte sie. Das offene Tragen der Maschinenpistolen deute nicht auf eine akute Gefahr hin. „Wir gehen davon aus, dass wir auch in diesem Jahr vor allem mit der Verkehrssicherung beschäftigt sind.“

In Varel verzichtet die Polizei auf eine Bewaffnung mit Maschinenpistolen beim Karnevalsumzug am Samstag. „Es besteht kein Anlass zur Sorge“, sagte Sprecherin Andrea Papenroth. Sehr wohl werde die Polizei aber „Präsenz zeigen“. Die Anzahl der Beamten werde im Vergleich zu den Vorjahren indes nicht erhöht.

Schon am Sonntag und Montag gingen in Damme (Kreis Vechta) die Narren auf die Straße. Auch dort zeigte die Polizei mehr Präsenz, um den Karnevalsbesuchern ein hohes Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Am kommenden Wochenende sollen beim Braunschweiger „Schoduvel“ zudem mobile Videotrupps eingesetzt und beim Osnabrücker „Ossensamstag“ Sperren vor den Zufahrtsstraßen aufgestellt werden.

Eine Aufforderung hat die Polizei in allen Städten: Bei der Verkleidung sollte ein gefährlicher Eindruck vermieden werden. Taschen oder Rucksäcke sollten nicht herrenlos herumstehen – die Folge wäre ein langwieriger Polizeieinsatz. ->

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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