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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Seenotretter: Fehldruck kann Feier nicht vermiesen

19.07.2017

Bremen Zum „Tag der Seenotretter“ am letzten Sonntag im Juli (30. Juli) öffnet die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zahlreiche Stationen an Nord- und Ostseeküste für Besucher. Dabei werden traditionell T-Shirts mit aufgedrucktem Tagesdatum zum Kauf angeboten, der Erlös kommt den Seenotrettern zugute. Diesmal gab es jedoch eine Panne: Statt „30. Juli 2017“ tragen alle T-Shirts das falsche Datum „31. Juli 2017“.

Die Entscheidung fiel schnell: Die gesamte Auflage von 3 390 T-Shirts wird trotz Fehler verkauft. „Wegwerfen und neu bestellen kam nicht in Frage“, sagt DGzRS-Sprecherin Antke Reemts. Als Spendenorganisation würden die Seenotretter mit den ihnen anvertrauten Mitteln sorgfältig umgehen. Dann aber hatte jemand eine gute Idee: Ein einziges T-Shirt soll das richtige Datum bekommen – und nicht einmal die Seenotretter wissen, auf welcher Station es angeboten wird. Von außen ist auf der Verpackung das Datum nicht zu sehen.

Wer das einzig richtige T-Shirt mit dem Datum 30. Juli 2017 ergattert, gewinnt zugleich eine Mitfahrt auf dem Seenotkreuzer „Hermann Marwede“, dem größten Schiff der DGzRS-Flotte. „Mitfahrten auf Seenotkreuzern sind normalerweise nicht möglich“, sagte Reemts. Daher sei dies „etwas ganz Besonderes“. Sie hofft, dass dieser Einfall mit dem 3 391. T-Shirt die Aktion rettet: „Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus.“

Die DGzRS wurde 1865 gegründet. Seitdem haben die Seenotretter rund 84 000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet oder aus großen Gefahren befreit. Zwischen Borkum und Usedom unterhält die Gesellschaft 54 Stationen mit etwa 60 Rettungsbooten und Seenotkreuzern. Für die Hilfsorganisation arbeiten knapp 1 000 Haupt- und Ehrenamtliche. Jahr für Jahr fahren sie mehr als 2 000 Einsätze, die alle über eine Zentrale in Bremen koordiniert werden.

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