Oldenburg - Einem Rauchmelder ist es zu verdanken, dass bei einem Brand in der Nacht zu Dienstag in dem neuen Wohn- und Geschäftshaus am Waffenplatz nicht mehr passiert ist. Gegen 0.50 Uhr war der Alarm in der Großleitstelle eingegangen, die das Feuer im ersten Stock mit 20 Einsatzkräften schnell unter Kontrolle brachte.
In dem Modegeschäft an der Ecke Mottenstraße/Heiligengeiststraße hat man von dem Brand gar nichts mitbekommen. Der Verkauf läuft am Dienstag wie gewohnt. Auch die Gäste der Gastronomie am Waffenplatz sitzen Dienstagmittag entspannt beim Mittagessen.
In der Nacht sah das noch anders aus. Der Heiligengeistwall musste während der Löscharbeiten gesperrt werden. Die Feuerwehrleute rückten vom Heiligengeistwall über das rechte Treppenhaus zu dem Brandherd vor. Wie die Polizei am Dienstag auf Nachfrage der NWZ berichtete, entstand das Feuer in einem der Bürotrakte im ersten Stock. Der Bereich wird von einem Architekturbüro genutzt.
Die Polizei geht davon aus, dass sich dort Lappen nach einem Hitzestau entzündet hatten. Wie Polizeisprecher Franz Reinermann erläutert, hatten Handwerker am Montag im Treppenhaus mit Farben, Öl und Lösungsmitteln gearbeitet und die Materialien sowie Lappen dann nach Feierabend in einem leerstehenden Büro gelagert. Absichtliches Fremdverschulden wird ausgeschlossen. In dem Raum hat es laut Polizei nur Verrußungen gegeben, und im Treppenhaus roch es am Dienstagmittag noch leicht nach Rauch. Das Gebäude wurde nach Angaben von Reinermann nicht beschädigt, so dass die Polizei die Ermittlungen bereits am Dienstag abgeschlossen hat.
Die Feuerwehr sah sich am Dienstag nicht dazu in der Lage, etwas zu dem Einsatz und dem Brand in der Oldenburger Stadtmitte zu sagen.
