Hannover - Der Prozess um eine versuchte Hausexplosion in Hannover ist mit einem Freispruch für den 55-jährigen Angeklagten zu Ende gegangen. Die Kammer habe nach dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten entschieden, sagte der Vorsitzende Richter Frank Rosenow. Dem Mann wurde vorgeworfen, aus Frust über seine fristlose Kündigung ein Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses entzündet zu haben. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der 55-Jährige zur Tatzeit so viel Alkohol im Blut hatte, dass er schuldunfähig war.