FRIESOYTHE - Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende. Ein Jahr voller freudiger und weniger erfreulicher Ereignisse. Viele Geschehnisse in Friesoythe bleiben noch lange in Erinnerung, andere wiederum geraten schnell in Vergessenheit. Ein Jahresrückblick führt die Aktionen, Projekte und Vorfälle nochmals vor das geistige Auge. Dabei sind es nicht immer die ganz großen Schlagzeilen, sondern die zahlreichen kleinen Geschichten, die das Jahr so spannend gemacht haben. Hier finden sich Geschichten, die es auf den ersten Blick nicht in einen Jahresrückblick geschafft hätten.
So konnte Dr. Michael Renno, Chefarzt am St.-Marien-Hospital, im Februar den Startschuss zum Gelenkzentrums Nord-West geben. Das Gelenkzentrum ist ein wichtiger Grundpfeiler für die Zukunftsfähigkeit des Friesoyther Krankenhauses.
Stammkunden des Friesoyther Wochenmarkt werden ihn vermissen: Hubert Kathmann hängte im März den Schlüssel seines Verkaufswagens für Obst und Gemüse nach zwölf Jahren für immer an den Nagel. Er war mit seinem Stand ein „Anker des Marktes“, wie ihn Bürgermeister Johann Wimberg beim Abschied nannte.
Der „Eiserne Kreuzweg“ im Stadtpark wurde im April von Weihbischof Heinrich Timmerevers feierlich eingeweiht. Schüler von 15 Schulen im Friesoyther Stadtgebiet hatten sich an dem Projekt beteiligt und entwarfen 15 Stationen für den Kreuzweg aus Eisen.
Interessantes gab es im Mai fürNWZ
-Mitarbeiter Lars Blanke zu entdecken. Er ging für einen Tag unter die Archäologen und half bei den Ausgrabungen gegenüber der Friesoyther Wassermühle an der Soeste. Gesucht wurde nach Spuren, die Aufschluss über die Eisenverarbeitung während des Mittelalters geben könnten. Gesucht wurde daher auch nach Rennofenschlacke – Lars Blancke wurde fündig.Ebenfalls im Mai fanden Oldtimer-Freunde aus dem gesamten Nordwesten den Weg zu ihren Altenoyther Oldtimer-Freunden, die in Pirgo ein Treffen optimal organisiert hatten. Rund 400 liebevoll restaurierte Fahrzeuge kamen an zwei Tagen zusammen und boten einen vielfältigen Einblick in die Geschichte der Mobilität und der technischen Entwicklung in der Landwirtschaft.
Dass eine Städtepartnerschaft nicht nur auf dem Papier existiert, beweisen die Schüler der Altenoyther Heinrich-von-Oytha-Schule und die Schüler aus Swiebodzin, die polnische Partnerstadt der Stadt Friesoythe. Jahr für Jahr füllen sie mit großem Engagement die Freundschaft mit Leben. So auch im September, als polnische Schüler in Friesoythe zu Gast waren.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen die vielen schweren Verkehrsunfälle in Friesoythe – leider auch mit tödlichem Ausgang. Doch oftmals konnten die Schwerverletzten durch den vorbildlichen Einsatz der Sanitäter, Ärzte und der Feuerwehr gerettet werden.
