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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Einsatz: Friesoythe: Sechs Autos brennen völlig aus

09.07.2010

FRIESOYTHE Ausgebrannte Autos, ein verkohlter Holzschuppen, zersplitterte Fensterscheiben, zerschmolzene Jalousien. Vor den beiden Sechs-Familien-Häusern an der Straße Großer Kamp West in Friesoythe sah es am Donnerstagmorgen verheerend aus. In der Nacht brach gegen 2.45 Uhr in einem vor den Häusern stehenden Schuppen aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus, breitete sich schnell aus und griff auf die Fahrzeuge, die rund um den Holzschuppen abgestellt waren, über. Fünf Autos, ein Kleintransporter, zwei Motorräder und mehrere Fahrräder wurden zerstört.

Bilder vom Brand in Friesoythe

NWZ TV zeigt einen Beitrag zum Brand in Friesoythe

Eher zufällig wurde Anwohner Nikolai Remesch auf das Feuer aufmerksam. Er wurde wach, als seine Freundin sich etwas zu trinken holen wollte. „Plötzlich hörte man einen lauten Knall, es roch nach Qualm und durch das Rollo konnte ich die Flammen sehen“, sagte der Friesoyther am nächsten Morgen. Er wohnt im Erdgeschoss, direkt neben dem abgebrannten Fahrradschuppen. Er alarmierte die Feuerwehr und begann, die Bewohner des Hauses zu wecken. Da standen die ersten Autos schon in Flammen. „Ich wollte noch den Transporter der Firma, bei der ich arbeite, wegfahren, doch es war einfach zu heiß“, schilderte Remesch die Ereignisse der Nacht.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Friesoythe, Altenoythe und Gehlenberg waren mit 50 Mann im Einsatz und konnten durch ihr schnelles Eingreifen ein Übergreifen der Flammen auf die beiden Wohnhäuser verhindern. Die Feuerwehrleute übernahmen auch die Evakuierung der restlichen Hausbewohner. Nach zwei Stunden war das Feuer gelöscht. Anschließend wurden die zwölf Wohnungen gelüftet und die Bewohner konnten später wieder ihre Wohnungen betreten.

Eine große Gefahr ging von dem Kleintransporter einer Heizungs- und Sanitärbaufirma aus. In dem Fahrzeug befand sich eine Gasflasche (Azetylen), die bei extremer Hitze zu explodieren drohte. Die Feuerwehrleute konnten die Flasche aus dem Fahrzeug entfernen. Der Gasbehälter wurde zur Kühlung in ein Planschbecken, das auf dem nahe gelegenen Sportplatz aufgebaut wurde, gelegt. Erst an diesem Freitag werden Experten die Flasche entsorgen.

Ermittler der Polizei sind jetzt auf Spurensuche, um die Brandursache herauszufinden. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, wird aber mehrere zehntausend Euro betragen.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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