Friesoythe - Feuerwehr-Einsatz in Friesoythe: Mehrere Löschfahrzeuge und die Drehleiter sind am Mittwochabend mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Brand in der Innenstadt ausgerückt. Doch wirklich gebrannt hat es nicht – alles war nur eine Übung.
Auf Gegebenheiten einstellen
Gegen 18.30 Uhr hatte die Großleitstelle die Friesoyther Einsatzkräfte zu einem Lkw-Brand bei Möbel Meyer an der Bahnhofstraße alarmiert. Bei der Ankunft stellte sich den Feuerwehrleuten jedoch ein anderes Bild: Der Brand hatte laut Übungsszenario vom Fahrzeug auf das Möbelgeschäft übergegriffen. So mussten sich die Friesoyther schnell auf die neue Situation einstellen. Zudem berichtete der Inhaber des Geschäfts, Marius von Garrel, der sein Geschäft als Übungsort zur Verfügung gestellt hatte, dass zwei Personen und ein Hund noch vermisst seien.
Unter Atemschutz ins Gebäude
Unter Atemschutz machten sich Trupps auf die Suche nach den Vermissten und konnten diese nach rund 20 Minuten finden. Als letztes wurde der „Hund“ – eine Puppe – aus dem verrauchten Gebäude geholt. Die Drehleiter sorgte derweil dafür, dass das „Feuer“ nicht auf angrenzende Gebäude übergreifen konnte.
Daniel Glöckner, Zugführer bei der Friesoyther Wehr, und sein Stellvertreter Holger Knelangen hatten die Übung erarbeitet. Etwa 25 Friesoyther Feuerwehrleute waren im Einsatz. Ausgerückt waren neben der Drehleiter ein Löschfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug und der Rüstwagen. Letzterer sorgte für das nötige Licht bei der Übung.
