GANSPE -
Die Ortswehren Warfleth und Hekeln übten gemeinsam. Berne steuerte „Turbolüfter“ bei.
GANSPE/HFO - Feuer in Ganspe: Dichter Rauch quillt aus dem evangelischen Gemeindehaus. Passanten alarmieren gegen 18.15 Uhr die Feuerwehr, 15 Pfadfinder sollen sich in dem Haus aufhalten. Nicht einmal zehn Minuten später trifft ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Warfleth in den Möwenstraße ein, kurz vorher schon waren die Johanniter aus Bardenfleth vorgefahren. Schläuche werden ausgerollt, Atemschutzmasken aufgesetzt und Pressluftflaschen umgeschnallt. Die vom Drehbuch vorgeschriebene Lösch- und Rettungsaktion kann beginnen.Insgesamt 38 Feuerwehrleute aus Warfleth, Hekeln und Berne sowie vier Fahrzeuge nahmen am Mittwoch an der von den Hauptlöschmeistern Andreas Maguna und Ulf Drogi ausgearbeiteten Übung teil. „Das Feuer ist bei einem Kameradschaftsabend der Pfadfinder ausgebrochen“, so Maguna, „die haben Pommes gemacht, dabei ging die Fritteuse in Flammen auf.“ Weil dichter Qualm den Feuerwehreinsatz behinderte, schlug die Stunde der Atemschutzgeräteträger. Nacheinander holten sie die Pfadfinder aus dem Gemeindehaus. Draußen wartete schon das vierköpfige JUH-Team, das die Versorgung übernahm.
Auch die Wärmebildkamera der FTZ bewährte sich. „Damit können wir durch den dichtesten Rauch sehen“, freute sich Drogi. Apropos Rauch: Mit dem „Turbolüfter“ der Ortswehr Berne wurde das Gemeindehaus vom Kunstnebel befreit.
Zufrieden mit dem Verlauf der zweistündigen Übung zeigte sich Bernes Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp: „Das Zusammenspiel der Kräfte hat sehr gut geklappt.“
