GARNHOLT - Über die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtete Ortsbrandmeister Frank Borgmann anlässlich der Jahreshauptversammlung der Garnholter Feuerwehr. So zählte er Einsätze, Übungen, Lehrgänge und Wettkämpfe auf. Das größte Ereignis sei jedoch das neue Einsatzfahrzeug gewesen. „In drei Monaten sind mit dem neuen Fahrzeug mehr Kilometer gefahren worden als mit dem alten im ganzen Jahr“, sagte der Ortsbrandmeister. Das sei aber auf die zahlreichen Übungsstunden zurückzuführen. Der Umgang mit dem Fahrzeug müsse erst gelernt werden, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.
Insgesamt haben die Garnholter Kameraden bei 105 Einsätzen 2360 Stunden geleistet. Dafür dankten den Einsatzkräften Bürgermeister Klaus Groß, Kreisbrandmeister Johann Westendorf und Stadtbrandmeister Volker Neemann.
Für langjährige Zugehörigekeit wurden die Brüder Neemann geehrt. Dirk Neemann gehört seit 40 Jahren zur Garnholter Feuerwehr und erhielt das Niedersächsische Feuerwehren-Ehrenabzeichen in Silber mit Gold. Wie Bürgermeister und Kreisbrandmeister betonten, sei der Geehrte immer zur Stelle, wenn es erforderlich sei.
Volker Neemann kam erst 15 Jahre später zur Feuerwehr und hat sich für die höhere Laufbahn entschieden. Nachdem er zwölf Jahre die Einheit Garnholt geleitet hatte, nahm er aus beruflichen Gründen eine Auszeit, die 2006 mit der Ernennung zum Stadtbrandmeister endete. Volker Neemann erhielt für sein Engagement das Ehrenabzeichen in Silber für 25-jährige Zugehörigkeit. Außerdem ernannte ihn Kreisbrandmeister Westendorf zum Hauptbrandmeister.
Nach einer einjährigen Probezeit wurde Dörte Cording in den Reihen der Kameraden als Feuerwehrfrau aufgenommen und Malte Neemann zum Oberfeuerwehrmann befördert.
