Emstek - Schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw, der Autofahrer ist eingeklemmt, der Lastwagen hat ätzende und brennbare Stoffe geladen: Diesem Szenario sahen sich Gefahrgut-Spezialisten der Feuerwehr bei einer Großübung am Sonnabend, 21. Juni, im ECO-Park Emstek gegenüber.
Insgesamt 80 Feuerwehrleute aus Emstek, Cloppenburg, Garrel, Friesoythe und Löningen beteiligten sich mit 17 Fahrzeugen, die zahlreiche, mit Spezialgerät bestückte Container geladen hatten, an der Übung. Konrad Böske erläuterte den geladenen Gästen die vorgegebenen Abläufe im Detail.
Laut Regieanweisung konnten die Einsatzkräfte konnten nur unter schwerem Atemschutz vorgehen. Nachdem der „Eingeklemmte“ mit Schere und Spreizer befreit war, musste er wegen der aus Gefahrgütern bestehenden Lkw-Ladung umgehend in einem eigens errichteten Arbeitsbereich dekontaminiert werden. Erst dann konnte ihn der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur weiteren Versorgung und medizinischen Betreuung übernehmen,
Unter Vollschutz wurde überprüft, welche Gefahrgüter der Unfall-Lkw geladen hatte. Die e an dem „Unfallfahrzeug“ tätigen Einsatzkräfte wurden immer wieder abgelöst. All Trupps mussten anschließend ebenfalls dekontaminiert werden. Anschließend wurde ihre Schutzkleidung eingesammelt.
Auch der ABC-Zug der Feuerwehr nahm an der Übung teil. Seine Mitglieder suchten unter anderem die Umgebung der angenommenen Unfallstelle mit speziellen Messgeräten nach Schadstoffen ab. Die Gefahrgutgruppe stellte sicher, dass den Kameraden jederzeit genügend Wasser für die Bewältigung ihrer Aufgaben zur Verfügung stand.
