GöTTINGEN - Nach der Schießerei und dem Brandanschlag von Rechtsextremisten auf eine Bar in Göttingen haben die Ermittler Waffenlager ausgehoben. Bei Durchsuchungen in Göttingen sowie in den Kreisen Northeim, Osterode und Hildesheim wurden Gewehre, eine Maschinenpistole, ein Revolver, Messer, Bajonette und mehrere Hundert Schuss Munition sichergestellt. Das teilte der Göttinger Polizeipräsident Hans Wargel am Montag mit. Die fünf festgenommenen Verdächtigen sind der sogenannten Kameradschaft Einbeck sowie einer rechtsextremistischen Gruppe im Kreis Osterode zuzuordnen.
Beamte einer Sonderkommission hatten am Sonntag fünf Objekte durchsucht. Die fünf Verdächtigen seien alle wegen verschiedener Delikte vorbestraft, sagte Wargel. Drei von ihnen sollten noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden.
