GöTTINGEN - Drei Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei starben bei der Explosion einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Göttingen. Auch am Tag danach blieb die Ursache des Unglücks unklar.
Bei den Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um drei Männer im Alter von 38, 52 und 55 Jahren. Einer von ihnen, Thomas Gesk, hatte Ende Dezember eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe in Vechta unschädlich gemacht.
Zu den Verletzten gehört der Sprengmeister Tomas Hauschild aus Borbeck bei Wiefelstede (Landkreis Ammerland).
Wie der Göttinger Polizeipräsident Robert Kruse am Mittwoch sagte, kam es zu der Detonation, als die Entschärfung der Bombe vorbereitet wurde. Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe sollte am Dienstagabend entschärft werden, eine Stunde vorher explodierte sie. Zwei weitere Beamte erlitten Verletzungen, vier Personen einen Schock.
Die Polizei hat eine Sonderkommission mit 25 Beamten eingerichtet, die den Vorgang aufklären soll.
