GöTTINGEN/VECHTA/WIEFELSTEDE - Bei der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem

Zweiten Weltkrieg sind am Dienstagabend in Göttingen drei Menschen

getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt, sie

sind nach Angaben der Göttinger Universitätsklinik jedoch außer

Lebensgefahr. Zudem erlitten vier Menschen leichte Verletzungen.

Unter den Todesopfern ist der 52-jährige Sprengmeister Thomas Gesk, der im vergangenen Dezember für die gezielte Sprengung einer Zehn-Zentner-Fliegerbombe in Vechta verantwortlich war. Gesk war ein besonders erfahrener Kampfmittelbeseitiger. Seit 20 Jahren gehörte das Entschärfen von Bomben zu seinem Arbeitsalltag. Deutlich über 600 Bomben hatte er seitdem unschädlich gemacht.

Einer der Verletzten der Bombenexplosion stammt aus Wiefelstede (Landkreis Ammerland).

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Jürgen Westerhoff